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22-11-2004 Ukraine
Russische Parlamentarier rufen Ukrainer zur Ruhe auf
Der Vorsitzende des russischen Föderationsrates, Sergej Mironow, hat die ukrainischen Wähler aufgerufen, die Ergebnisse der Präsidentenwahl zu akzeptieren und keine Ausschreitungen zuzulassen. „Das Wahlergebnis muss akzeptiert werden. Alle anderen Schritte werden außerhalb des Rechtsfeldes liegen", sagte Mironow.

Die Ukraine sei ein demokratischer Staat, dessen Bevölkerung die Gesetze und den Geist der Demokratie beachten müsse. „Die große Zahl der internationalen Beobachter und der Vertreter der beiden Kandidaten erlaubt es zu behaupten, dass das ukrainische Volk seine Entscheidung getroffen hat", sagte Mironow. Es gebe keine Notwendigkeit, das Wahlergebnis anzufechten.

Mironow gab seiner Überzeugung Ausdruck, bei jeder Entscheidung des ukrainischen Volkes werde sich das strategische Verhältnis zwischen Russland und der Ukraine nicht ändern.

Russland akzeptiert jede Entscheidung des ukrainischen Volkes, versicherte unterdessen Russlands stellvertretende Parlamentspräsidentin, Lubow Sliska. „Ich möchte, dass alles in Übereinstimmung mit den Gesetzen verläuft, dass es keine Kundgebungen, Demonstrationen und Ausschreitungen gibt."

Im ersten Wahlgang seien viele Verstöße seitens des Wahlstabs von Juschtschenko registriert worden. „Westliche Beobachter, Sicherheitsbehörden und die Wahlkommission haben auf diese Verstöße jedoch schwach reagiert, obwohl das den internationalen Wahlstandards widerspricht", so Sliska. (RIA)

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