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15-12-2005 Ukraine
EU-Kommission sieht russischen Gastransit durch Ukraine als bilaterales Problem
Als eine Frage bilateraler Beziehungen betrachtet man in der Europäischen Kommission das Abkommen zwischen Russland und der Ukraine über den russischen Gastransit über das Territorium der Ukraine nach Europa.

"Das ist die Frage bilateraler Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine. Allerdings verfolgen wir aufmerksam die Entwicklung", erklärte Ferran Tarradellas Espuny, Pressesprecher des EU-Kommissars für Energetik, der RIA Nowosti.



Er äußerte die Hoffnung, ein solches Abkommen werde von den Seiten möglichst schnell vereinbart. "Wir hoffen, dass diese Situation keinen negativen Einfluss auf die russischen Gaslieferungen an Europa ausüben wird", unterstrich der Pressesprecher.

Auf die Frage danach, ob man bei der Europäischen Kommission solche Befürchtungen hat, antwortete er: "Solche Befürchtungen haben wir nicht, denn Russland war stets ein zuverlässiger Lieferant."

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende von Gasprom, Alexander Medwedew, äußerte zuvor, Russland werde der Ukraine kein Gas für 160 US-Dollar pro 1000 Kubikmeter verkaufen. Ein neuer Preis werde 220 bis 230 US-Dollar betragen.

Medwedew erinnerte daran, dass die von der Führung der Ukraine initiierten russisch-ukrainischen Verhandlungen über den Übergang zu Marktprinzipien in der Zusammenarbeit im Gasbereich ab 2006 schon seit etwa neun Monaten andauern. (RIA)

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