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23-05-2005 Ukraine
Leiter von „Allianz-Ukraine": Kein Konflikt zwischen Juschtschenko und der Premierministerin
Der Vorschlag des ukrainischen Präsidenten Viktor Juschtschenko an seine Premierministerin Julija Timoschenko, ein Rücktrittsgesuch einzureichen, wirkte nicht wie ein Konflikt.

Wie die Agentur „Nowosti-Ukraina" meldet, erklärte das Pjotr Miroschnikow, Leiter der Erdölgesellschaft „Allianz-Ukraine", am Vortage in der Abendsendung des 5. Kanals des ukrainischen Fernsehens.

Miroschnikow war einer der Erdölhändler, der an einem Treffen mit Juschtschenko und Timoschenko am 19. Mai zur Regelung der Erdölkrise in der Ukraine teilnahm, wo der Präsident nach der Behauptung der ukrainischen Zeitung „Spiegel der Woche" der Premierministerin öffentlich vorschlug, ein Rücktrittsgesuch einzureichen.

„Der Satz lautete wirklich: ‚Wenn Ihnen etwas nicht passt, könnn Sie eben zurücktreten.' Aber in Wirklichkeit war das nicht ernst gemeint", sagte der Leiter der Erdölgesellschaft.

Seiner Meinung nach löste diese Äußerung keine besondere Reaktion unter Vertretern von Erdölgesellschaften aus, so Miroschnikow, denn es war einfach ein Gespräch.

Irina Geraschtschenko, Pressesprecherin des Präsidenten, erklärte, dass man „die Worte des Präsidenten falsch ausgelegt" habe.

Juschtschenko selbst bewertete in einem offiziellen Kommentar die Arbeit der Regierung positiv und betonte, dass „niemand und in keinem Falle die Einheit der Mannschaft beeinflussen kann. Und es wird nicht gelingen, sie zu spalten".

Timoschenko bezeichnete die Information der Zeitung in ihrem offiziellen Kommentar als „politische Gerüchte und Klatschereien"

Die ukrainische maßgebende Wochenschrift „Spiegel der Woche" veröffentlichte am 21. Mai einen Beitrag, in dem es um einen Konflikt zwischen Juschtschenko und Timoschenko geht. Ein Ergebnis sei der Vorschlag des Präsidenten an die Premierministerin, ein Rücktrittsgesuch einzureichen. (RIA)

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