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18-04-2005 Ukraine
Russland-Ukraine: Präsident Juschtschenko ist optimistisch
Die Ukraine rechnet damit, in diesem Jahr mit Russland einige Fragen, die mit dem Aufenthalt der Schwarzmeerflotte der Russischen Föderation auf der Krim zusammenhängen, sowie zur Grenzregelung und der Entwicklung der bilateralen Zusammenarbeit im Energiebereich zu regeln.

Das erklärte der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko, in seinem Sonntagsinterview.

Wie die Agentur Nowosti-Ukraina meldet, könne man diese Fragen durch die Unterzeichnung von 25 bis 30 Abkommen regeln.

Auf den Status der russischen Schwarzmeerflotte eingehend, betonte Juschtschenko, dass er heute durch fünf Dokumente reglementiert werde, die jedoch nicht die ganze Situation vollständig widerspiegeln.

"Wenn wir Freunde sind, so wollen wir einander in die Augen schauen und sagen: das erfordert Änderungen", unterstrich der ukrainische Präsident.

Was Grenzen betrifft, betonte er, so wurde kürzlich während des Treffens des ukrainischen und des russischen Präsidenten eine Vereinbarung über die Regelung von Fragen in diesem Jahr erzielt, die die Demarkation, die Delimitation, die Anerkennung der Grenzen an der Straße von Kertsch und die Regelungen für den kleinen Grenzverkehr betreffen.

Juschtschenko verwies auch auf "einzigartige Möglichkeiten für die Entwicklung der Zusammenarbeit in der Energiebranche zwischen der Ukraine und Russland".

Er betonte, dass der Erfolg der Ukraine in dieser Richtung "von deren Aktivität abhängt".

Der Aufschub des Moskau-Besuches der Premierministerin Julija Timoschenko sei auf technische Fragen im Inland zurückzuführen, sagte Juschtschenko.

"Das sind technische Umstände. Wir reagierten darauf und schoben den Besuch auf. Wir werden noch einige Zeit an der Vorbereitung dieses Besuches arbeiten. Er wird zweifellos stattfinden", erklärte der ukrainische Präsident.

Juschtschenko betonte, dass ähnliche Situationen, da Besuche von Politikern aufgeschoben werden, in der Welt recht oft vorkommen, denn im Inland gebe es mitunter Momente, denen besondere Aufmerksamkeit zu schenken sei.

In seiner Stellungnahme zum heutigen Stand der Beziehungen mit Russland sagte der Präsident der Ukraine, dass sie sich ständig verbessern, ehrlich, öffentlich und ergebnisreich sein müssen.

Juschtschenko widerlegte ein weiteres Mal die Gerüchte über die mögliche Entlassung Timoschenkos aus dem Amt der Premierministerin.

"Ich schäme mich, Legenden zu hören, die diese Geschichte ansetzt. Das geht schon über den Rahmen des gesunden Menschenverstandes hinaus", sagte er. (RIA

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