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14-04-2005 Ukraine
Ljubow Sliska konnte Julija Timoschenko am Donnerstag telefonisch nicht erreichen
Die Erste Stellvertreterin des Vorsitzenden der Staatsduma, Ljubow Sliska, konnte am Donnerstag die Premierministerin der Ukraine, Julija Timoschenko, nicht telefonisch erreichen.

"Heute gelang es mir nicht, mit Timoschenko zu sprechen. Sie hat mich zwar zurück gerufen, erreichte mich jedoch nicht mehr in der Staatsduma. Dieses Gespräch wird sehr wahrscheinlich am Freitag stattfinden", sagte Sliska am Abend gegenüber der RIA Nowosti.

Am Donnerstag teilte sie auf einer Pressekonferenz mit, dass sie heute mit Timoschenko telefonieren werde. "Ich plane, sie heute am Telefon zu erreichen, im Moment ist sie nämlich nicht da. Ihre Ankunft oder Nichtankunft zu einem Besuch in Russland bleibt aus unbekannten Gründen unentschieden", sagte Sliska.

Sie äußerte ferner die Meinung, dass die Aufschiebung des Moskau-Besuchs von Timoschenko nicht auf die Äußerungen des Generalstaatsanwalts der RF Wladimir Ustinow zurück zu führen sei.

"Julija Timoschenko ist eine Dame, die niemanden und nichts fürchtet. Als Premierministerin kann sie in Russland nicht festgenommen werden", sagte Sliska im Gespräch mit Journalisten.

Der Generalstaatsanwalt Russlands, Wladimir Ustinow, sagte am Dienstag im Föderationsrat, dass nach Timoschenko immer noch die internationale Fahndung laufe. "Das gegen Julija Timoschenko von der Hauptmilitärstaatsanwaltschaft eingeleitete Verfahren ist nicht eingestellt worden und sie wird immer noch gesucht", sagte Ustinow.

"Was die Ankunft der Premierministerin der Ukraine Julija Timoschenko betrifft, so wird sie in Übereinstimmung mit dem Protokoll und den internationalen Normen erfolgen", erklärte der Generalstaatsanwalt der RF.

Am Mittwoch wurde bekannt, dass die Ministerkabinettschefin der Ukraine, ihren für den 15.-16. April anberaumten Besuch in Russland abgesagt hatte.

Der Pressedienst der ukrainischen Regierung teilte mit, dass der Besuch wegen des Auftrags des Präsidenten der Ukraine Viktor Juschtschenko, die Durchführung der Frühjahrsbestellung zu sichern, aufgeschoben worden sei. (RIA)

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