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11-04-2005 Ukraine
Das Geschehen in Kirgisien interessiert Russlands Einwohner weniger als das in der Ukraine
Das Interesse der Einwohner Russlands für das Geschehen in Kirgisien ist verhältnismäßig gering - nur 55 Prozent der Bürger der RF behaupten, dass sie es verfolgen, während 43 Prozent es unbeachtet lassen. /Zum Vergleich sei gesagt, dass 68 Prozent der Einwohner Russlands im vorigen Dezember die Ereignisse in der Ukraine verfolgt und nur 29 Prozent nicht verfolgt haben.

Davon zeugen die Angaben der gesamtrussischen repräsentativen Befragung, die vom Fonds "Öffentliche Meinung" am 2.-3. April durchgeführt wurde.

Ein Teil der Befragten interpretiert diese Ereignisse als einen Kampf zwischen politischen Gruppierungen /20 Prozent als Umsturz, 6 Prozent als Machtkampf/, andere aber als Volkserhebung /volksumfassende Unruhen, Aufstand, Revolution - 15 Prozent, als Ausdruck der Unzufriedenheit mit der Macht - 11 Prozent/. Es gab auch andere Einschätzungen der Ereignisse in Kirgisien. Zum Beispiel, dass sie von den USA provoziert worden wären und gegen Russland gerichtet waren /2 Prozent/. Die Einwohner Russlands sind geneigt, zu glauben, dass die Massenaktionen gegen Askar Akajew organisiert worden wären und nach einem Plan verliefen /davon sprechen 54 Prozent der Befragten/; die Meinung über einen spontanen Charakter der Aktionen wird von einem viel geringeren Teil der Befragten /15 Prozent/ geteilt.

38 Prozent der Befragten lassen dabei zu, dass auch in Russland etwas Ähnliches geschehen könne. Ungefähr die gleiche Zahl der Befragten, 41 Prozent, meint, dass so etwas in der RF unmöglich sei.

Die Befragung wurde unter 1500 Personen in 100 Ortschaften aus 44 Gebieten, Regionen und Republiken nach der Methode der Interviews am Wohnort durchgeführt. Es wurde auch eine zusätzliche Meinungsumfrage mit Hilfe von Fragebogen unter 600 Einwohnern von Moskau durchgeführt. Der statistische Fehler ist dabei nicht höher als 3,6 Prozent. (RIA)

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