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01-11-2004 Ukraine
Janukowitsch will mit Sozialisten und Kommunisten kooperieren
Der ukrainische Präsidentenkandidat, Regierungschef Viktor Janukowitsch, verspricht, mit Sozialisten und Kommunisten zu kooperieren, um den Lebensstandard der Bevölkerung zu erhöhen.

„Ich war immer Befürworter eines konstruktiven Dialogs. Daher sind meine Türen sozusagen für alle offen, die an diesem Wahlrennen teilgenommen haben", sagte Janukowitsch am Montag in Kiew.

Die Wähler von Sozialistenführer Alexander Moros und Kommunistenchef Pjotr Simonenko haben laut Janukowitsch nichts verloren. „Gerade in der Politik von Pjotr Simonenko und Alexander Moros gibt es viele Richtungen, die meinem Programm entsprechen. Dabei handelt es sich um die Erhöhung des Lebensstandards unserer Bürger und den Kurs auf die Verbesserung des Wohlstandes der Menschen", hieß es.

„Ich werde auch weiter darauf hinarbeiten, mit diesen politischen Kräften die Bemühungen zu vereinigen."

Der Präsidentenkandidat der ukrainischen Kommunisten, Pjotr Simonenko, behauptet, dass ihm „wenigsten 15 Prozent der Stimmen gestohlen wurden". Das sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur Nowosti-Ukraina.

„Uns wurden viele Stimmen im Süden der Ukraine genommen. Im ganzen Land wurden uns 15 Prozent der Wählerstimmen genommen, auf unverschämte Weise gestohlen", so Simonenko.

Um diese Position zu argumentieren, verwies er auf die Ergebnisse der Präsidentenwahl 1999.

„Damals hatten wird in Lugansk bis zu 40 Prozent, nun sind fünf bis sechs Prozent geblieben. Auf der Krim hatten wir 36 Prozent, nun haben wir sechs. In Donezk damals 30 Prozent, heute nur drei. In Saporoschje damals 31 Prozent, nun acht und so weiter", hieß es.

Am 4. November finde ein Plenum der Zentralkomitees der Kommunistischen Partei statt. Dabei werde entschieden, ob einer der Kandidaten bei der Stichwahl unterstützt werden solle.

Laut vorläufigen Angaben der ukrainischen Wahlkommission hat Viktor Janukowitsch im ersten Wahlgang 40,12 Prozent der Stimmen geholt. Viktor Juschtschenko erhielt 39,15 Prozent.

Für Alexander Moros stimmten 5,77 Prozent der Wähler, für Pjotr Simonenko 5,02 Prozent. (RIA)

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