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14-02-2005 Ukraine
Nemzow wird keine Projekte initiieren, die eine Konfrontation mit Russland bedeuten könnten
Boris Nemzow versicherte, er werde als Berater des ukrainischen Präsidenten Viktor Juschtschenko für Gewinnung von Investitionen keinerlei Projekte initiieren, die nach einer Konfrontation mit Russland aussehen könnten.

"Ich werde mich mit der Gewinnung von Investitionen in die ukrainische Wirtschaft und geisteswissenschaftlichen Projekten beschäftigen. Wir werden keine Projekte entwickeln, die eine Konfrontation mit Russland darstellen würden", sagte der RIA Nowosti einer der führenden Vertreter der Opposition.

Wie er ferner mitteilte, besitze er eine Kopie von Juschtschenkos Erlass über seine Ernennung zum Berater in Fragen der Investitionsbeschaffung. "Das wird gewiss eine ehrenamtliche Beschäftigung sein", präzisierte Nemzow. Über seine konkreten Pläne verrät er vorläufig nichts.

"Wir sind erst am Anfang des Weges. Geld mag Stille", sagte Nemzow in Beantwortung der Frage, ob neue russisch-ukrainische Projekte, insbesondere mit Anatoli Tschubais, dem Chef der RAO "EES Rossii" und Nemzows Mitstreiter aus dem Bund der Rechtskräfte, erörtert worden seien.

"Ein Erfolg der Ukraine auf dem Weg der demokratischen Umbildungen ist auch ein Erfolg Russlands. Wir sind am positiven Beispiel der Ukraine interessiert", fügte Nemzow hinzu.

Irina Geraschtschenko, Pressesekretärin des Präsidenten der Ukraine, bestätigte, dass Boris Nemzow, einer der Exponenten des russischen "Bundes der Rechtskräfte", zu einem ehrenamtlichen Berater von Viktor Juschtschenko ernannt worden sei.

"Viktor Juschtschenko war schon immer für eine Aktivierung und Intensivierung der Beziehungen zu Russland auf allen Ebenen: zwischen den Parteien, den Politikern und in den Humanwissenschaften", sagte Irina Geraschtschenko in ihrer Stellungsnahme zu dieser Ernennung.

"Die neue ukrainsiche Macht ist daran interessiert, dass jeder Politiker und Vertreter der Business-Elite, der zur Intensivierung der zweiseitigen Beziehungen beitragen kann, als Botschafter guten Willens arbeite", betonte die Pressesekretärin des ukrainischen Präsidenten. (RIA)

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