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13-02-2005 Ukraine
Die Russen zweifeln an, dass die Wahl Juschtschenkos fair war
Nur 25 Prozent der Landesbürger glauben, dass der Sieg Viktor Juschtschenkos bei den Präsidentenwahlen eine bewusste Richtungsentscheidung der Mehrheit in der Ukraine war.

54 Prozent neigen zu der Ansicht, dass dieses Ergebnis Folge von Manipulationen im Wahlkampf und Kungeleien beim Urnengang war. Diese Angaben verbreitete das unabhängige Analysezentrum Juri Lewadas (Lewada-Zentrum) im Ergebnis einer gesamtrussischen repräsentativen Umfrage unter 1.600 Bürgern, die Ende Januar durchgeführt wurde.

10 Prozent der Respondenten meinen, dass die ukrainische Politik gegenüber Russland nun günstiger sein wird. 36 Prozent glauben, dass sie sich weniger vorteilhaft gestalten wird. An keinen wesentlich Änderungen glauben 35 Prozent der Befragten.

Dennoch meinen zwei Drittel der Befragten (67 Prozent), dass sich die Führung Russlands nun um freundschaftliche, gutnachbarschaftliche Beziehungen mit der Führung der Ukraine bemühen sollte. Nur 14 Prozent plädieren dafür, die Legitimität der Wahlen in Frage zu stellen und zu ihrer Annullierung aufzurufen.

62 Prozent sind überzeugt, dass die Wahrung der Integrität der Ukraine als einheitlicher Staat im Interesse Russlands liegt. Demgegenüber sprechen sich 18 Prozent für eine Unterstützung des Vorschlags aus, die "Autonomisierung" der Ukraine voranzutreiben oder die russischsprachigen Regionen (Krim und Donbass) von der Ukraine abzutrennen.

28 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass sich die Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine in den nächsten Jahren verbessern werden. 40 Prozent meinen, dass sie unverändert so bleiben, wie sie auch waren. Nach Auffassung von 18 Prozent werden sie sich eher verschlechtern.

Die Annäherung der Ukraine an den Westen befürworten 36 Prozent der Befragten, während sich 42 Prozent dazu negativ verhalten.

74 Prozent der Respondenten erklärten, dass ihr Verhältnis zur Ukraine sehr gut oder überwiegend gut ist. Schlecht oder sehr schlecht bezeichnen ihr Verhältnis 18 Prozent. (RIA)

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