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07-01-2005 Ukraine
Politische Führer der Ukraine beschwören zu Weihnachten den Frieden - Juschtschenko: kraftvoller Sieg des Guten über das Böse
Nach der umkämpften Präsidentschaftswahl in der Ukraine haben die politischen Führer in ihren Botschaften zum orthodoxen Weihnachtsfest friedliche Töne angeschlagen. Wahlsieger Viktor Juschtschenko beschrieb am Donnerstag "die wundersame Geburt Christi" zu Weihnachten als "kraftvollen Sieg des Guten über das Böse, des Lichtes über die Dunkelheit" und zog die Parallele zu seinem eigenen Wahlsieg am 26. Dezember.

Das Weihnachtsfest erwecke "eine glanzvolle Zukunft für die Ukraine und die Ukrainer", hieß es in der von Juschtschenkos Büro verbreiteten Erklärung.

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Schwerpunkt – Ukraine


Zur Einstimmung auf die Festtage haben wir einige Kleinigkeiten in einem Weihnachts – Neujahrsspezial zusammengestellt. Etwas zum mitsingen, eine Postkartenauswahl von 1959 bis 1992 und nicht zu vergessen, die Schläge der Turmuhr des Spasskaja-Turmes.
Auch der scheidende Präsident Leonid Kutschma zeigte sich versöhnlich und wünschte seinen Landsleuten "Frieden und Eintracht in jedem Haus". Kutschma hatte sich nach der von der Opposition erfolgreich als betrügerisch angefochtenen ersten Stichwahl von Ende November zunächst noch hinter Juschtschenkos Widersacher, Regierungschef Viktor Janukowitsch, gestellt. Später hatte er jedoch unter dem Eindruck wochenlanger Demonstrationen der Opposition gegen das Wahlergebnis eine Wiederholung des Urnengangs befürwortet.

Janukowitschs Weihnachtsbotschaft war am Mittwoch noch von Hoffnung geprägt. "Das Weihnachtslicht wird uns den Weg der Wahrheit und Gerechtigkeit zu einem Sieg des Guten weisen", verkündete der Wahlverlierer. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Oberste Gericht des Landes seine Berufungsklage noch nicht abgelehnt. Janukowitsch wollte mit der Klage gegen die Wahlkommission vorgehen, die seine Beschwerde wegen Unregelmäßigkeiten bei der Wiederholung der Stichwahl zurückgewiesen hatte. Am Donnerstag wies das Oberste Gericht die Klage ab.

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