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26-10-2004 Ukraine
Ruschailo: Ukraine strebt nach Sicherung der Transparenz des Wahlprozesses
Nach Meinung von GUS-Beobachtern strebt die ukrainische Seite danach, die Transparenz des Wahlprozesses zu sichern. Das erklärte der Vorsitzende des Exekutivkomitees und Exekutivsekretär der GUS Wladimir Ruschailo in seiner Ansprache in Kiew bei einem Rundtischgespräch, das der Arbeit der internationalen Beobachter bei den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine gewidmet war.

Ruschailo teilte mit, dass am 13. August eine Mission von GUS-Beobachtern ihre Arbeit aufgenommen hat. Erstmals in der Arbeit der GUS-Missionen wird bereits zwei Monate vor den Wahlen mit der Beobachtung begonnen. „Wir gehen von der Wichtigkeit der Prozesse aus, die sich in der Ukraine vollziehen", sagte Ruschailo.

Für die Koordinierung der Tätigkeit der GUS-Beobachter wurde ein Stab gegründet, der in Simferopol, Charkow, Dnepropetrowsk und Lwow Zweigstellen hat. Die meisten Beobachter werden am 28.-29. Oktober in der Ukraine eintreffen.

Wie Ruschailo betonte, sind für sie die notwendigen Unterlagen, unter anderem die Ergebnisse des vorläufigen Monitorings des Wahlprozesses, vorbereitet.

„Sie haben praktische Erfahrungen mit Beobachtungen. Die meisten von ihnen sind professionell für die Durchführung von Wahlen vorbereitet: Über 80 Prozent der GUS-Beobachter arbeiten in Wahlkommissionen unterschiedlicher Ebene, in Organen der Staatsführung und sind Abgeordnete von Parlamenten", sagte Ruschailo.

Ausgehend von der Notwendigkeit, die Beobachtung in allen 225 territorialen Wahlkreisen der Ukraine zu sichern, wurde laut Ruschailo beschlossen, eine so große Zahl von GUS-Beobachtern heranzuziehen. (RIA)

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