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23-12-2004 Ukraine
Ukrainischer Außenminister in Moskau erwartet
Der Außenminister der Ukraine Konstantin Grischtschenko trifft am Donnerstag zu einem eintägigen Arbeitsbesuch in Moskau ein. Wie im Informations- und Pressedepartement des Außenministeriums der Russischen Föderation mitgeteilt wurde, wird Grischtschenko im Zuge des Besuches mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow verhandeln.

Es besteht die Absicht, im Rahmen des Treffens den Plan für die Konsultationen zwischen den Außenministerien Russlands und der Ukraine für 2005 zu unterzeichnen.

Der letzte Moskau-Besuch Grischtschenkos datiert vom 27.- 28. Mai des laufenden Jahres.

Wie Alexander Jakowenko, offizieller Vertreter des Außenministeriums Russlands, erklärte, würden bei Grischtschenkos heutigem Moskau-Besuch in erster Linie aktuelle Fragen der Entwicklung der russisch-ukrainischen Zusammenarbeit zur Erörterung kommen.

"Wie wir erwarten, soll ein Fazit aus der Tätigkeit der außenpolitischen Ämter unserer beiden Länder auf diesem Gebiet für das Jahr 2004 gezogen werden. Zur Sprache werden die Perspektiven der Zusammenarbeit, die Wege zur Lösung der noch bestehenden Probleme und der Richtungen des Zusammenwirkens auf der internationalen Bühne kommen", betonte der offizielle Vertreter des russischen Außenministeriums.

Außerdem werde, wie er weiter ausführte, die mit der Kampagne um die Präsidentschaftswahlen in der Ukraine verbundene Problematik erörtert werden. "Russland wird in die Ukraine eine beträchtliche Zahl von Beobachtern zwecks Monitorings der Wahlen entsenden. Auch der OSZE-Beobachtergruppe werden Vertreter von uns angehören", sagte Jakowenko.

Auf die Frage von Journalisten nach der Bedeutung, die im Außenministerium Russlands der Entwicklung der Zusammenarbeit der außenpolitischen Ämter der beiden Länder beigemessen werde, antwortete Jakowenko, Russland und die Ukraine seien strategische Partner. "Die enge Zusammenarbeit unserer Länder macht es möglich, zahlreiche und mehrschichtige Aufgaben in den verschiedensten Bereichen erfolgreich zu lösen", stellte er fest.

"Bestimmend für die Gestaltung des gesamten Komplexes der bilateralen Beziehungen ist ein hohes Niveau der Zusammenarbeit in politischen Fragen und ein überaus aktiver Dialog auf höchster Ebene. Die Regierungschefs und die Außenminister haben sich wiederholt getroffen", sagte Jakowenko.

"Im Zuge dieser Treffen und Verhandlungen wurden konkret und in praktischer Hinsicht die Kernpunkte der russisch-ukrainischen Zusammenarbeit geprüft", setzte er fort. "Dazu gehören das Zusammenwirken im Rahmen des in Entstehung begriffenen Einheitlichen Wirtschaftsraumes, die Vereinfachung des Verfahrens für das Passieren der russisch-ukrainischen Grenze durch unsere Bürger, Fragen der Zusammenarbeit im Brennstoff-Energie-Komplex, die wissenschaftlich-technische Kooperation und vieles andere."

Seinen Worten zufolge werde in Moskau das erreichte Niveau der Zusammenarbeit zwischen beiden Außenministerien hoch eingeschätzt.

"Von großer politischer und praktischer Bedeutung war unser Zusammenwirken in der Organisation der Vereinten Nationen sowie im Rahmen der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten", hob er hervor. "Einen beständigen und produktiven Charakter tragen die Zusammenarbeit der Fachämter, die interparlamentarischen und überregionalen Beziehungen, und auch die gesellschaftlichen, Jugend- und andere Kontakte entwickeln sich aktiv", hob der Vertreter des Außenministeriums der Russischen Föderation hervor. (RIA)

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