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22-12-2004 Ukraine
Duma-Abgeordneter: Voraussichtlich minimaler Abstand zwischen den Kandidaten bei der Präsidentschaftswahl in der Ukraine
Die wichtigste Aufgabe sei es, nach den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine keine Spaltung des Landes zuzulassen, meint Konstantin Kossatschow, Chef des Ausschusses für internationale Angelegenheiten der Staatsduma (Unterhaus des russischen Parlamentes).

In einem Gespräch mit Journalisten prognostizierte er die Ergebnisse der Wiederholungswahlen in der Ukraine und vermutete, dass der Abstand zwischen den beiden Kandidaten sehr eng sein wird. Deshalb läuft das Land Gefahr, dass ein Teil der ukrainischen Gesellschaft sich weigert, die Wahlergebnisse anzuerkennen und sich dem neu gewählten Präsidenten zu fügen.

"Das ist eine sehr gefährliche Situation," betonte Kossatschow.

Deshalb sei es nötig, die Verlierer zum Überwinden ihrer Enttäuschung zu bewegen und ihr Leben in der einheitlichen Ukraine weiterzuführen", sagte er.

Der Abgeordnete glaubt auch, dass die Positionen der Kandidaten nicht als russland- oder westenfreundlich eingeschätzt werden dürfen, da dies seiner Meinung nach zu einer Spaltung des Landes führen könne.

Kossatschow betonte, dass Russland an einer friedlichen Lösung der ukrainischen Krise interessiert sei. Dasselbe gelte für die EU. Dabei bemerkte er, dass die Bemühungen aller Freunde der Ukraine, zu denen sich Russland zweifellos zählen kann, auf nichts Anderes als auf eine Lösung der Krise im rechtlichen Rahmen gerichtet werden müssen.

Der Chef des Duma-Ausschusses betonte, dass es nötig sei, sich für eine lautere, transparente Wahl einzusetzen, "damit niemand ihre Legitimität anzweifeln kann. (RIA)

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