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12-12-2004 Ukraine
Ukrainische Staatsanwälte ermitteln erneut im Fall Juschtschenko - Russischer Toxikologe bezweifelt Angaben zu Vergiftung
Die ukrainische Staatsanwaltschaft hat nach Medienberichten ihre Ermittlungen wegen eines möglichen Anschlagversuchs gegen Viktor Juschtschenko wieder aufgerollt. Die Akten seien wieder geöffnet worden, nachdem die Ärzte des Oppositionsführers von einer Dioxinvergiftung gesprochen hatten,

meldete die russische Nachrichtenagentur Interfax am Samstag unter Berufung auf Quellen in der Staatsanwaltschaft.

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Diese war am Abend für eine unabhängige Bestätigung nicht mehr zu erreichen. Am 21. September hatte die Staatsanwaltschaft Ermittlungen eingeleitet, weil Juschtschenko angegeben hatte, Opfer eines Mordkomplotts geworden zu sein. Einen Monat später wurden die Untersuchungen jedoch eingestellt; der Präsidentschaftskandidat leide unter einer Herpesinfektion, hieß es.

Derweil bezweifelte ein russischer Toxikologe die Diagnose der österreichischen Ärzte Juschtschenkos, die eine Dioxinvergiftung festgestellt hatten. Dioxin habe keinen unmittelbaren Effekt, die Vergiftung entwickele sich vielmehr über Jahre und Jahrzehnte, sgte Juri Ostapenko vom russischen Gesundheitsministerium dem Radiosender Echo Moskau. Der Kreml hatte im Wahlkampf offen Juschtschenkos Rivalen Viktor Janukowitsch unterstützt.

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