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23-04-2013 Ukraine
Ukraine - Wirtschaft - Politik - Verschiedenes 23. April 2013


Kiew – Das Kiewski-Bezirksgericht der ukrainischen Stadt Charkow hat am Dienstag beschlossen, die Gerichtsverhandlung im Fall der Korporation JeESU ("Einheitliche Energiesysteme der Ukraine") auf den 21. Mai zu vertagen. Darüber informierte der Richter Konstantin Sadowski in der Sitzung des Bezirksgerichts. Er verlas eine Gerichtsverordnung, laut der "es dem Gericht nach seiner Auffassung unmöglich ist, den Fall zu behandeln, weil die Angeklagte Julia Timoschenko und ihre Verteidigerin Jewgenija Timoschenko abwesend sind".

Der früheren Premierministerin der Ukraine, Julia Timoschenko, werden finanzielle Machenschaften in den 90-er Jahren vorgeworfen. Damals stand sie an der Spitze der Korporation JeESU. Eine Gerichtssitzung, auf deren Tagesordnung dieser Fall stand, wurde am 19. April des vorigen Jahres durchgeführt. Timoschenko weigerte sich, an der Sitzung teilzunehmen.

Die Chefs der oppositionellen Parlamentsfraktionen "Batkiwschtschina" ("Vaterland"), UDAR ("Schlag") und "Swoboda" ("Freiheit") in der Obersten Rada, Arsenij Jazenjuk, Vitali Klitschko und Oleg Tjagnibok, haben einen gemeinsamen Appell an politische Gruppen des Europäischen Parlaments unterzeichnet. Sie rufen das Europaparlament auf, zur Freilassung der inhaftierten Ex-Premierministerin der Ukraine, Julia Timoschenko, beizutragen. Nach ihrer Auffassung "muss der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch die politischen Repressalien gegen Julia Timoschenko stoppen und sie auf freien Fuß setzen".

"Wir verlangen die sofortige Freilassung der rechtswidrig inhaftierten Oppositionsführerin und die Einstellung aller Strafverfahren, die gegen sie laufen, weil sie gefälscht und absurd sind", heißt es im Dokument. Jazenjuk, Klitschko und Tjagnibok fordern außerdem "völlige politische und juristische Rehabilitierung" der ehemaligen Regierungschefin und rufen auf, Timoschenko die Teilnahme an den bevorstehenden Wahlen zu ermöglichen.

Die Ukraine hat eine prinzipielle Vereinbarung über die Verleihung des Beobachterstatus in der Zollunion von Russland, Kasachstan und Weißrussland getroffen. Darüber informierte der ukrainische Premierminister Nikolaj Asarow am Dienstag. Seinen Worten zufolge könne der Beobachterstatus bei einem für Ende Mai geplanten Treffen mit den Spitzenvertretern der Zollunion offiziell verankert werden. "Die prinzipielle Vereinbarung wurde erzielt, es geht nur noch um rein technische Fragen", sagte Asarow bei einem Gespräch mit Vertretern ausländischer Medien.

Die Ukraine wird im laufenden Marketingjahr, – Juni 2012 bis Juni 2013 – 20,5 Millionen Tonnen Getreide ausgeführt haben, was 18,6 Prozent mehr ist als im Vorjahr. Darüber berichtete am heutigen Dienstag der Pressedienst des Ministeriums für Agrarpolitik und Lebensmittel.

Nach Angaben des Pressedienstes wurden 6,46 Millionen Tonnen Weizen, darunter 5,56 Millionen Tonnen Mahlweizen sowie 11,6 Millionen Tonnen Mais und 2,04 Millionen Tonnen Gerste ins Ausland geliefert.

Den Hauptabsatzmarkt für ukrainisches Getreide bilden nach wie vor Länder der Europäischen Union, Ägypten und Saudi-Arabien.

[russland.RU]
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