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19-04-2013 Ukraine
Ukraine - Wirtschaft - Politik - Verschiedenes 18. April 2013


Kiew – Ein Denkmal für Eiscreme, das wie ein Granitbecher mit darin liegenden Eisbomben aussieht, ist am Donnerstag am Neuen Boulevard in der Stadt Schytomyr eingeweiht und gleich in das Ukrainische Buch der Rekorde eingetragen worden.

Zur feierlichen Einweihungszeremonie kamen Vertreter von Behörden der Stadt und des Gebiets, die Führung der örtlichen Buttermolkerei, die die Errichtung des Denkmals aus eigenen Mitteln finanziert hatte, sowie eine Anzahl Schüler. Die Letzteren freuten sich besonders über die Festlichkeit, weil sie kostenlos Eiscreme schlecken durften.

Das Monument ist 3,3 Meter hoch, es besteht aus vier Arten von Granit, das Gesamtgewicht aller Teile beläuft sich auf 14 Tonnen. Der Becher selbst ist aus braunem Granit und die Eisbomben aus drei verschiedenen Granitarten hellerer Töne gemeißelt. Laut der Marktforscherin der Buttermolkerei, Tatjana Chomjak, bestand die größte Schwierigkeit darin, für den Eisbecher einen dichten Steinbrocken mit erforderlichem Ausmaß zu finden. "Auf der Suche danach durchstreiften unsere Fachleute die ganze Ukraine".

Die Buttermolkerei von Schytomyr ist der landesweit führende Produzent von Eiscreme und Milcherzeugnissen. Auf der zehnten Internationalen Messe "Welt von Eiscreme und Kälte" wurde das Unternehmen mit zwei Grand Prix und sieben Goldmedaillen ausgezeichnet.

Die Oberste Rada der Ukraine hat am Donnerstag das am 3. September 2011 in Duschanbe unterzeichnete Abkommen zur Verewigung des Andenkens an den Heldenmut der Völker der GUS-Mitgliedsstaaten im Großen Vaterländischen Krieg ratifiziert. Dafür votierten 281 ukrainische Parlamentarier, wobei mindestens 226 Ja-Stimmen erforderlich waren. Das Abkommen sieht eine ganze Reihe von Maßnahmen einschließlich des Baus, der Pflege und der Instandsetzung der Kriegsgräberstätten in den GUS-Mitgliedsländern vor.

Vertreter des russischen Verteidigungsministeriums werden in nächster Zeit den Staatlichen Betrieb "Antonow" (Kiew) besuchen, um über die Herstellung des militärischen Transportflugzeuges An-70 zu sprechen, erklärte der Botschafter Russlands in der Ukraine Michail Surabow. "Alle Details des gemeinsamen Projektes werden die russischen und ukrainischen Kollegen erörtern."

Das Gesundheitsministerium der Ukraine hält einen weiteren Krankenhausaufenthalt der früheren Premierministerin des Landes, Julia Timoschenko, für unnötig, verlautete am Donnerstag aus dem Pressedienst des Ministeriums. Laut Mitteilung braucht die ukrainische Oppositionspolitikerin, die seit Mai des vorigen Jahres im Charkower Krankenhaus der Eisenbahngesellschaft "Ukrsalisnyzja" liegt, keine medizinische Hilfe mehr.

"Nach der Einlieferung der Patientin ins Krankenhaus wurden insgesamt mehr als 700 Rehabilitationsprozeduren durchgeführt, was einen präzedenzlosen Fall darstellt. Timoschenko liegt seit fast einem Jahr im Krankenhaus. Das widerspricht allen ukrainischen und internationalen medizinischen Standards", hieß es. Die Patientin bekommt derzeit nur Massagen und Krankengymnastik.

"Ukrainische Ärzte haben mehrfach angemerkt, dass es keine Hindernisse dafür gibt, die Patientin gesundzuschreiben. Timoschenko spricht sich jedoch kategorisch dagegen aus. Nur aufgrund des Wunsches der Patientin ergreift das Gesundheitsministerium der Ukraine keine Maßnahmen, um sie aus dem Krankenhaus zu entlassen. Wenn sie den Wunsch äußert, das Krankenhaus zu verlassen, schreiben wir sie sofort gesund".

Die Außenminister von vier EU-Ländern werden Ende April Kiew besuchen, um den Fortschritt der Ukraine auf dem Wege zur Integration in die EU und das Vorankommen der Reformen zu überprüfen, teilte der Pressedienst der ukrainischen außenpolitischen Behörde am Donnerstag unter Berufung auf ein Telefonat des ukrainischen Außenministers, Leonid Koschara, mit seinem polnischen Amtskollegen Radoslaw Sikorski mit.

Die Ratifizierung des Abkommens über die Liberalisierung der Visaregelung mit der Ukraine durch das Europaparlament ist "ein wichtiges Kennzeichen für die Beziehungen zwischen der Ukraine und den EU-Ländern". Das machte der ukrainische Außenminister Leonid Koschara am Donnerstag bei einem Journalistengespräch deutlich. Dieses Abkommen, welches auch vom Rat der Außenminister der EU-Länder in der ersten Mai-Hälfte gebilligt werden muss, bedeutet, dass die Anzahl der Ukrainer, denen Visa zur Einreise in die EU nach einem vereinfachten Verfahren erteilt werden können, wesentlich erhöhen wird.

Präsident Janukowitsch erläuterte "Wir haben gemeinsam mit der EU-Kommission eine große Arbeit geleistet, um diese Dokumente vorzubereiten, und endlich wurde dieser Beschluss heute gefasst".Nach Abschluss aller Verfahren und nach Inkrafttreten dieses Dokuments könnten Ukrainer dann Europa nach neuen Regeln besuchen.

[russland.RU]
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