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10-03-2013 Ukraine
Regierung der Ukraine hält Abkommen mit Royal Dutch Shell über Förderung von Schiefergas geheim
Kiew – Die Regierung der Ukraine hat das Production Sharing Agreement in Bezug auf die Förderung von Schiefergas im Jusow-Vorkommen (Gebiete Charkow und Donezk), das mit dem Mineralöl- und Erdgasunternehmen Royal Dutch Shell abgeschlossen worden ist, für geheim erklärt. Das gab am Donnerstag die Leiterin des Ausschusses für Umweltpolitik, Naturnutzung und Behebung von Tschernobylfolgen der Obersten Rada, Irina Sech, bei einem Pressegespräch bekannt.

Sie informierte, dass das Kabinett am 11. Februar das genannte Abkommen mit dem Vermerk "Nur für den Dienstgebrauch" versehen hatte. Deshalb wiesen die Fachbehörden amtliche Anträge der Parlamentarier, die sich mit dem Wortlaut der Vereinbarung bekannt machen wollten, zurück.

Die Leiterin des Umweltausschusses betonte, dass eine solche Situation verfassungswidrig ist, eine Reihe von Gesetzen der Ukraine verletzt und strafrechtliche Verantwortung nach sich zieht.

Das genannte Production Sharing Agreement wurde am 24. Januar 2013 vom ukrainischen Staatsunternehmen Nadra Yuzivska und dem Energieriesen Royal Dutch Shell im schweizerischen Davos signiert.

"Laut der Vereinbarung fallen der Ukraine in ihrer Eigenschaft als Staat 31 Prozent Gewinn zu. Bei Anstieg der Förderung wird eine Skala gelten, nach der die Ukraine bis zu 60 Prozent Gewinn aus diesem Projekt erhalten soll", verkündete später der Minister für Energetik und Kohleindustrie der Ukraine, Eduard Stawizki, wollte aber dabei keine Einzelheiten präzisieren.

Man hat vor, schon in diesem Jahr mit Probebohrungen zu beginnen. Nach Regierungsangaben werden die Vorräte des Jusow-Gasfeldes auf mehr als vier Billionen Kubikmeter Erdgas eingeschätzt. Die Investitionen in das Vorkommen sollen sich laut den Informationen aus dem Pressedienst des Ministerkabinetts auf fast 3,75 Milliarden US-Dollar beziffern.

[russland.RU]
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