russland.RU berichtet in Wort und Bild aus Russland und über Russland. Ungebunden, unabhängig und überparteilich. Ohne Vorurteile und Stereotypen versucht russland.RU Hintergründe und Informationen zu liefern um Russland, die Russen und das Leben in Russland verständlicher zu machen. Da wo die großen Verlage und Medienanstalten aufhören fängt russland.RU an.


Archiv:
2003   2004   2005   2006   2007   2008   2009   2010   2011   2012   2013


09-05-2012 Ukraine
Präsident der Ukraine ehrt das Andenken der Opfer des Zweiten Weltkriegs – Situation in Lwow verschärft sich


Kiew/Lwow – "Gemeinsam mit anderen Ländern ehrt die Ukraine das Andenken der Opfer des Zweiten Weltkriegs", erklärte der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch in seiner Ansprache an das Volk anlässlich des Sieges im Krieg gegen das Nazi-Deutschland, der sich am Mittwoch zum 67. Mal jährt.




Werbung


Laut Mitteilung des Pressedienstes Janukowitschs versicherte er, dass "die harte Wahrheit über die Tragödie, die kolossale Verluste mit sich gebracht hat, über den beispiellosen Mut der Soldaten und über die schwierige Arbeit im Hinterland nie vergessen werden können". "Die Ukraine, eines der am stärksten betroffenen Länder, verfolgt konsequent eine friedliche Außenpolitik, nimmt an den Integrationsvorgängen in der Welt aktiv teil und schafft Mechanismen zur Verhinderung möglicher Krisenerscheinungen", unterstrich Janukowitsch.

Die Situation in der westukrainischen Stadt Lwow hat sich am Vorabend des Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg verschärft. Das Antifaschistische Komitee sowie die Linksgesinnten versprechen, am 9. Mai mit roten Fahnen durch die Stadt zu gehen. "Wir wollen mit Siegesfahnen kommen, die durch den örtlichen Stadtrat verboten worden sind, obwohl dieses Verbot mit allen ukrainischen Gesetzen im Widerspruch steht", erklärte der stellvertretende Vorsitzende des All-Ukrainischen Antifaschistischen Komitees Alexander Kalynjuk.

Rechtsradikale Organisationen von Lwow planen inzwischen für den 9. Mai an sowjetischen Kriegsgedenkstätten der Stadt, und zwar auf dem Ruhmeshügel und dem Marsfeld, eigene Veranstaltungen durchzuführen. Etwa zehn Organisationen, von denen die Hälfte nationalistisch ist, haben entsprechende Anträge bei dem Stadtrat eingereicht. Sie wollen gar nicht verhehlen, dass ihr Ziel darin besteht, keine roten Fahnen am 9. Mai zuzulassen.

Die Beobachter befürchten die Wiederholung der Situation des Vorjahrs, als Nationalisten die Blumenniederlegung an Soldatengräbern verhindert, Kränze zertreten und den Veteranen Sankt-Georgs-Bänder abgerissen haben. Damals kam es bei den Feiern des Siegestages zu Randalen und Zusammenstößen mit der Polizei. href="http://www.russland.ru"> [russland.RU]
Das hat mir gut gefallen… Flattr this



Archiv:
2003   2004   2005   2006   2007   2008   2009   2010   2011   2012   2013