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08-04-2012 Ukraine
Ukraine will direkte Kooperation mit russischen Regionen bedeutend erweitern


Moskau – Die Ukraine will die direkte Zusammenarbeit mit russischen Regionen beträchtlich erweitern, so Sergej Ryschuk, Vorsitzender der staatlichen Administration des Gebiets Schitomir, am Samstag in Moskau. Grundlage seiner Erklärung bilden die Ergebnisse des Besuches einer ukrainischen Delegation in Tjumen, im Autonomen Kreis der Chanten und Mansi und im Autonomen Kreis der Jamal-Nenzen.




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"Wir haben einen Durchbruch erzielt, was die Auffassung von modernen Beziehungen zwischen Regionen angeht", sagte Ryschuk in seinem Kommentar zur Reise. "Die Entfernung ist ein wahrer Stein des Anstoßes. Begreiflicherweise kommt der direkte Dialog zwischen den Regionen billiger zu stehen." Wie er ausführte, gibt es auf regionaler Ebene, besonders in Bezug auf die Geschäftskreise, keine Probleme.

Im Rahmen des Besuches der Delegation wurden ca. 130 verschiedene Projekte vorgeschlagen. "Es ist sehr schade, dass wir früher keine Kontakte gepflegt haben", meine der Vorsitzende der Schitomir-Administration. "Doch jetzt sehen wir nach vorn." "Wir" (Bürger der Russischen Föderation und der Ukraine) "waren und bleiben Brüder", unterstrich er. "Wenn gewisse Politiker der Werbung wegen behaupten, zwischen den Völkern bestehe so mancher Verdacht, ist das alles Unsinn." Ryschuk zufolge müsse man einander nicht nur hören, sondern auch sehen und dem Business beider Länder zu einer mutigeren Kooperation verhelfen.

Außerdem werden die Russische Föderation und die Ukraine in Samara mit der Herstellung von Anlagen für die Verarbeitung von Erdöl-Begleitgas (Gas, das bei der Erdölförderung zusätzlich anfällt) beginnen, berichtete am Samstag der ukrainische Botschafter Wladimir Jeltschenko in Moskau. Er stützte sich hierbei auf die Ergebnisse der Reise einer Delegation der Ukraine nach Tjumen, in den Autonomen Kreis der Chanten und Mansi und den Autonomen Kreis der Jamal-Nenzen.

"Es werden Tests zur Verarbeitung von Erdöl-Begleitgas durchgeführt", sagte der Botschafter. "In diesem Jahr beginnt in Samara der Bau eines Gemeinschaftsunternehmens zur Produktion von Anlagen für die Erdölgasverarbeitung." Ihm zufolge ist ein Probemodul schon fertig und alle Tests ausgeführt. "Bis Ende April wird die Anlage durch die russische Seite, darunter durch das Institut für Erdöl und Gas, zertifiziert werden", teilte er mit. Danach folgt die Gründung eines Joint Venture, und die Ausrüstung wird auf die Halbinsel Jamal geliefert werden.
[russland.RU]
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