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23-11-2011 Ukraine
Informationen über Julia Timoschenko in einem hilflosen Zustand stimmen nicht


Kiew – Der ukrainische staatliche Strafvollzugsdienst hat am Dienstag die am Montag veröffentlichten Mitteilungen dementiert, nach denen sich die Ex-Premierministerin, Chefin der Oppositionspartei BJuT- Batkiwschtschina Julia Timoschenko im Untersuchungsgefängnis Lukjanowski in einem "hilflosen Zustand" ohne ärztliche Behandlung befindet. Wie aus dem Pressedienst der Behörde verlautete, "lehnt Timoschenko freiwillig jede Hilfe, darunter die Hilfe ihres persönlichen Arztes, ab".




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Laut Mitteilung des Pressedienstes "gibt sich die Behördenleitung ständig Mühe, unter Berücksichtigung der Klagen Timoschenkos über ihren Gesundheitszustand ihr vertraulich qualifizierte medizinische Hilfe anzubieten, auch ihr persönlicher Arzt und ihre Krankenschwester werden dazu herangezogen, aber sie weigert sich systematisch, sich einer ärztlichen Untersuchung zu unterziehen, was den geltenden Regeln der medizinischen Versorgung in Haft widerspricht".

Die Menschenrechtsbeauftragte der Obersten Rada der Ukraine, Nina Karpatschowa, besuchte überraschend das Untersuchungsgefängnis Lukjanowski und teilte danach mit: "Der Gesundheitszustand Timoschenkos ist sehr ernst. Sie konnte nicht einmal aus dem Bett aufstehen, als sie mit mir sprach. Sie verlangt eine ärztliche Untersuchung und Behandlung außerhalb der Haftanstalt."

Die frühere ukrainische Ministerpräsidentin Julia Timoschenko wurde am 11. Oktober dieses Jahres zu sieben Jahren Haft verurteilt. Ihr wurde Amtsmissbrauch bei der Unterzeichnung der Erdgas-Verträge zwischen Russland und der Ukraine zur Last gelegt. Am 13. Dezember 2011 soll das Kiewer Appellationsgericht eine Berufung gegen das Urteil erörtern.
[russland.RU]
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