Ukraine: Tag der Befreiung vom Faschismus wird zum ersten Mal gefeiert
In der Ukraine wird am Mittwoch zum ersten Tag der Tag der Befreiung vom Faschismus begangen. Zwar hat das Volk den Feiertag für immer und ewig in der Erinnerung, aber bisher fehlte er im offiziellen Kalender von denkwürdigen Tagen. Erst 65 Jahre nach dem Sieg im Großen Vaterländischen Krieg der Sowjetunion wurde der Tag der Befreiung legitimiert.
Die Landesführung hat heute Blumenkränze zum Grabmal des Unbekannten Soldaten in Kiew niedergelegt. Im Russischen Wissenschafts- und Kulturzentrum fand ein feierlicher Empfang für die Kriegsveteranen statt.
Russlands Interimistischer Geschäftsträger in der Ukraine, Wsewolod Loskutow, las den Appell Präsident Dmitri Medwedews an die Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges vor.
Im Palast "Ukraine", dem Hauptpalast des Landes, trat Ministerpräsidentin Julia Timoschenko vor den Veteranen auf. Sie beteuerte, dass "niemand jemals ihre Heldentat erniedrigen kann", und bestätigte alle Verpflichtungen ihres Kabinetts zur Sozial- und Rentenversorgung der Veteranen. Danach fand ein feierliches Konzert statt.
Präsident Viktor Juschtschenko wird den Feiertag im Westen des Landes begehen, wo die faschistischen Truppen vom ukrainischen Territorium endgültig vertrieben worden waren. Wegen Unwetters musste aber sein Flugzeug, das sich auf dem Weg nach Transkarpatien befand, in Lwow landen.
Damit musste der Staatschef seine Reise mit dem Auto fortsetzen.