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01-09-2009 Ukraine
Energiewirtschaft gehört zu Prioritäten beim Treffen der Regierungschefs Russlands und der Ukraine
Der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko ist der Auffassung, dass Fragen der Zusammenarbeit zwischen Russland und der Ukraine auf dem Gebiet der Energiewirtschaft, vor allem in der Erdgasbranche, zu den wichtigsten Prioritäten der bevorstehenden Verhandlungen zwischen den Premierministern Russlands und der Ukraine in Polen gehören sollen.

Darüber informierte am Vorabend des für 1. September anberaumten Treffens der Pressedienst Juschtschenkos unter Berufung auf den für Fragen der internationalen Energiesicherheit zuständigen Berater des Präsidenten der Ukraine, Bogdan Sokolowski. Sokolowski zufolge "können die jüngsten Erklärungen der Premierministerin der Ukraine, Julia Timoschenko, bezüglich der Pläne einer Reduzierung von russischen Gas- Importen als ihre guten Vorhaben eingestuft werden, einzelne Bestimmungen der gültigen, am 19. Januar 2009 abgeschlossenen russisch- ukrainischen Gaslieferverträge zu revidieren, um eine vom Staatschef angestrebte gleichberechtigte Partnerschaft auf diesem Gebiet zu erzielen". Er erinnerte ferner, dass "die für die Ukraine diskriminierenden Verträge auf Anordnung von Timoschenko persönlich unterzeichnet worden waren, was weder im nationalen Interesse lag noch den Weisungen des Präsidenten entsprach". Die ukrainische Regierungschefin sei inkonsequent, meinte der Präsidentenberater. Am Vorabend des Treffens mit ihrem russischen Amtskollegen Wladimir Putin habe sie erklärt, die Ukraine werde im nächsten Jahr 25 Milliarden Kubikmeter Erdgas einführen, und am 29. August in Lugansk habe sie von 27 Milliarden Kubikmeter Gas geredet, wobei die bilateralen Verträge vorsehen, dass die Gaseinfuhr 52 Milliarden Kubikmeter Erdgas ausmache, sagte Sokolowski. Auch Timoschenkos Pläne zur Reformierung der Gaswirtschaft seien "unklar", bemerkte er. "Die inkonsequente Position der Regierung und der künftigen Präsidentschaftskandidatin Timoschenko entspricht nicht den Interessen der Ukraine und trägt nicht zum Ausbau der Kooperation mit Europa und Russland bei", ergänzte der Berater des ukrainischen Staatschefs. [ russland.RU ]

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