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08-10-2004 Ukraine
Janukowitsch: Die Ukraine soll ein blockfreier Staat sein
Viktor Janukowitsch meint, dass die Ukraine ein blockfreier Staat sein soll. „Heute ist es unmöglich, das Sicherheitssystem auf einem einzelnen Territorium ohne unsere Nachbarn, ohne einen solchen Staat wie Russland aufzubauen", sagte der Premierminister der Ukraine auf dem Kongress der Vertreter der ukrainischen gesellschaftlichen Organisationen in Russland.

Dabei betonte er: „Wir können Europa nicht ignorieren." „Wir müssen sehen, wie das europäische Sicherheitssystem aufgebaut wird. Dieser Prozess soll in aller nächsten Zeit beginnen", erklärte Janukowitsch.

„Die Ukraine soll ein blockfreier Staat sein. Nur eine solche Position wird ermöglichen, am Aufbau des europäischen Sicherheitssystems teilzunehmen", meint Janukowitsch.

Er vertritt den Standpunkt, dass die Schaffung einer Freihandelszone zwischen Russland und der Ukraine gute Perspektiven habe.

Aus seiner Sicht sei es notwendig, auch das Regime der Grenzüberschreitung zu vereinfachen."Heute erarbeiten die Grenz- und Zolldienste sowie die Transportbranche zusammen mit den Russen Mechanismen zur Vereinfachung der Grenzüberschreitung. Wir werden gemeinsame Grenzüberschreitungspunkte einrichten und die Güterabfertigung vereinfachen. Unter den Bedingungen der Schaffung einer Freihandelszone sind das notwendige Mechanismen", unterstrich der Premier der Ukraine.

Janukowitsch erklärte auch noch, dass die Einführung der zweiten Staatsbürgerschaft in der Ukraine eine Frage der allernächsten Zukunft sei.

„Die Frage der zweiten Staatsbürgerschaft ist die Frage der allernächsten Zukunft. Ich werde diese Frage aufwerfen, und wir müssen dieses Recht unseren Bürgern einräumen", hob er in seiner Ansprache auf dem Kongress der Vertreter der ukrainischen gesellschaftlichen Organisationen in Russland hevor.

Ihm zufolge ruft in der Ukraine auch die Frage des Status der russischen Sprache scharfe Polemik hervor. „Das ist eine Frage, zu der Gesetze angenommen werden sollen, bei Notwendigkeit ist ein Referendum zu organisieren, und wir werden das tun. Es gibt keine andere Variante", stellte Janukowitsch fest.

Die Teilnehmer des Kongresses der Vertreter der ukrainischen gesellschaftlichen Organisationen in der RF riefen dazu auf, bei den Präsidentschaftswahlen in der Ukraine Viktor Janukowitsch zu unterstützen.

„Wir sind daran interessiert, dass bei ehrlichen Wahlen in der Ukraine der Präsident siegt, der in der Lage ist, Frieden und Sicherheit im Lande aufrecht zu erhalten. Wir richten an die Bürger der Ukraine den Appell, die Kandidatur von Viktor Janukowitsch als den einzigen Kandidaten zu unterstützen, der fähig ist, unser Land und unsere Gesellschaft zu vereinigen. Als einen Kandidaten, der die Erhaltung des Wirtschaftswachstums der Ukraine garantiert. Als einen Kandidaten, der sich für die reale Souveränität unseres Landes einsetzt, als den Garanten der gutnachbarlichen Beziehungen zu Russland", heißt es in der Resolution, die auf Grund der Ergebnisse des Kongresses angenommen wurde.

„Wir halten es für notwendig, den Kurs auf die enge Zusammenarbeit Russlands und der Ukraine als gleichberechtigte und souveräne Partner zu bewahren. Wir sind überzeugt, dass unsere Länder nur in der engen Zusammenarbeit einen würdigen Platz in der Welt als vollwertige und konkurrenzfähige Teilnehmer der Weltwirtschaft und als einflussreiche politische Kräfte, fähig, ihre Interessen zu verteidigen, erringen können", heißt es in der Resolution. (RIA)

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