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25-07-2008 Ukraine
Ukrainischer Präsident sagt zu Vorfällen vor vier Jahren aus
Vier Jahre nach seiner schweren Vergiftung hat der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko seinen früheren Berater und Wahlkampfleiter David Schwanija dafür verantwortlich gemacht. Er gehe davon aus, dass Schwanija ihm im Wahlkampf 2004 das Gift verabreicht habe, sagte Juschtschenko am Donnerstag vor Journalisten in Kiew.



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"Das ist noch eine vornehme Art, davon zu sprechen." Der Vorwurf wurde am Mittwoch bereits vom Präsidialamt erhoben. Das Abendessen, nach dem Juschtschenko erkrankt sei, habe Schwanija organisiert, sagte Präsidialamtsmitarbeiter Igor Pukschin. Er habe auf diesen Termin "bestanden".

Schwanija wurde bereits mehrfach zu der Vergiftung Juschtschenkos vernommen. Während die Vergiftung, durch die Juschtschenkos Gesicht entstellt wurde, von Wiener Fachärzten nach einer ausführlichen Untersuchung auf Dioxin zurückgeführt wird, sprach Schwanija im Juni von einer Fälschung der Untersuchungen. Nach seiner Einschätzung erkrankte Juschtschenko an einer Lebensmittelvergiftung samt Bauchspeicheldrüsenentzündung. In einem Interview mit dem Pariser "Figaro" hatte Juschtschenko im September 2007 gesagt, das Dioxin sei in einem russischen Labor hergestellt worden. Am Dienstag wurde Juschtschenko mehrere Stunden lang von der ukrainischen Staatsanwaltschaft zu den Vorgängen von 2004 befragt.


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