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12-02-2008 Ukraine
Präsident Juschtschenko besucht Russland am 12.-13. Februar
Der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko wird vom 12. bis zum 13. Februar einen Arbeitsbesuch Russland abstatten. "Das Hauptziel der Visite ist die Teilnahme an einer Sitzung der russisch-ukrainischen Staatskommission", heißt es in einer Mitteilung des ukrainischen Staatsoberhauptes.



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Die für den 12. Februar geplanten Verhandlungen Juschtschenkos mit dem russischen Amtskollegen Wladimir Putin werden zunächst unter vier Augen und danach in erweitertem Kreis verlaufen. Zum Abschluss der Verhandlungen sollen mehrere bilaterale Dokumente unterzeichnet werden.

Am 13. Februar werde sich Juschtschenko mit Mitgliedern der ukrainischen Diaspora in Russland zusammenkommen und das ukrainische Kulturzentrum besuchen und Blumen zum Denkmal des ukrainischen Dichters und Schriftstellers Taras Schewtschenko niederlegen.

Wie die Sekretärin des ukrainischen Sicherheits- und Verteidigungsrates, Raissa Bogatyrjowa, vor der Visite sagte, wird dessen Dialog mit Putin "schwierig sein." "Die Initiativen, die der ukrainische Präsident nach Moskau bringen wird, haben allerdings gute Erfolgschancen", fügte sie an.

Juschtschenko will mit Putin Gasprobleme erörtern

Juschtschenko will während seines Moskau-Besuchs mit Putin gegenwärtige Gasprobleme in den Beziehungen zwischen beiden Ländern erörtern, teilte die Pressestelle des ukrainischen Staatschefs am Montag in Kiew mit. "Diese Frage wird unbedingt auf der Tagesordnung des Treffens der beiden Präsidenten stehen", sagte Juschtschenko am Montag bei einem Treffen mit Ministerpräsidentin Julia Timoschenko und Parlamentspräsident Arsseni Jazenjuk.

Seit 2007 wird ausschließlich zentralasiatisches Gas, größtenteils aus Turkmenistan, in die Ukraine gepumpt. Dieses Gas kostet an der russischen Grenze 179,5 US-Dollar pro 1000 Kubikmeter. Wegen eines enorm kalten Winters musste Zentralasien die Gaslieferungen ab Januar einschränken, weshalb die Ukraine über RusUkrEnergo auch einen Teil des russischen Gases bezog, dessen Preis aber bei 314,7 Dollar pro 1000 Kubikmeter liegt.

Gasprom-Chef Miller plant kein Treffen mit ukrainischem Präsidenten Juschtschenko

Gasprom-Chef Alexej Miller plant vorläufig kein Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Viktor Juschtschenko während des Russland-Besuchs, sagte der offizielle Gasprom-Sprecher Sergej Kuprijanow am Montag in einem Interview für den Rundfunksender "Echo Moskaus".

"Es geht darum, ob der ukrainische Präsident ein solches Treffen will oder nicht. Wir werden es nicht initiieren", betonte er. Juschtschenko wird am kommenden Dienstag in Moskau erwartet.

Präsident muss nicht Gasproblem lösen

Der Präsident der Ukraine, Viktor Juschtschenko, muss sich im Rahmen seines Russland-Besuchs nicht mit dem Gasproblem befassen, "denn es ist ein Problem der Wirtschaftssubjekte". Das erklärte am Montag der Chef von "Neftegas Ukrainy", Oleg Dubina, in einem Interview für den Fernsehsender "Fünfter Kanal".

"Ich bin nicht der Auffassung, dass sich der Staatschef um Fragen kümmern muss, die zwei Wirtschaftssubjekte betreffen. Das ist eine Frage der Zusammenarbeit zwischen der Gesellschaft 'Neftegas Ukrainy', einerseits, und dem Konzern 'Gasprom' und seinen Tochtergesellschaften 'RosUkrEnergo' und 'UkrGasEnergo', andererseits", teilte er mit. [ russland.RU ]

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