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05-02-2008 Ukraine
Aserbaidschan nimmt nicht an Timoschenkos Gasprojekt White Stream teil
Aserbaidschan wurde von der Ukraine offiziell nicht eingeladen, am Transit von turkmenischem Gas in die Europäische Union teilzunehmen. Das teilte die Nachrichtenagentur Novosti-Aserbaidschan mit Hinweis auf den Pressesprecher des aserbaidschanischen Außenministeriums, Chasar Ibragim, am Montag Journalisten mit.



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Der Pressesprecher bezog dabei Stellung zur Initiative der ukrainischen Premierministerin, Julia Timoschenko, die Gaspipeline White Stream zum Transport von turkmenischem Gas in die EU über Aserbaidschan, Georgien und die Ukraine zu verlegen.

Timoschenko hatte der EU während ihres Aufenthaltes in Brüssel Ende Januar vorgeschlagen, das gemeinsame Gasprojekt White Stream durchzusetzen. Das Projekt einer Gaspipeline aus Turkmenien über die Ukraine nach Westeuropa in Umgehung Russlands ist kein Gegengewicht für andere Pipelines, erklärte Timoschenko am Sonntag in einem Interview für einen ukrainischen Fernsehsender.

"Zwischen uns und der turkmenischen Seite herrscht volle Harmonie und Ruhe in dieser Frage", sagte sie. Turkmenien hat bereits Unzufriedenheit über Timoschenkos Initiative geäußert und erklärt, es habe keine Verhandlungen darüber gegeben. Turkmenien habe keine Pläne, die White Stream oder eine andere Pipeline für den Transport von turkmenischem Gas nach Westeuropa zu verlegen.

Heute gelangt das turkmenische Gas über Russland in die Ukraine. Für seinen Transport sorgt die Gasversorgungsfirma RosUkrEnergo AG (50 Prozent deren Aktien gehören Gasprom). Julia Timoschenko hat bereits wiederholt ihren Wunsch geäußert, auf Vermittler bei Gaslieferungen in die Ukraine zu verzichten.  RIA Novosti 

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