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26-01-2008 Ukraine
Die Ukraine wird auf dem Weg zur NATO die Warnung von Russland berücksichtigen
Die Ukraine wird auf dem Weg zur euroatlantischen Integration ernsthaft auf die Warnung der russischen Seite hinsichtlich ihrer Sicherheit reagieren. Das versicherte der ukrainische Präsident Viktor Juschtschenko. In seinem veröffentlichten Interview mit der Nachrichtenagentur UNIAN hieß es unter anderem: "Nur die Politik der kollektiven Sicherheit gewährleistet Sicherheit.



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Es gibt eigentlich keine Alternative, und wir reden nicht darüber, ob wir der NATO beitreten; wir fragen uns nur, welches politische Modell wir zu erarbeiten haben." Die Ukraine sollte sich für eine selbständige Sicherheitspolitik entscheiden, meinte Juschtschenko. "Das ist der Kern. Unabhängig davon, wer und was im Ausland über unsere Politik denkt, sollen wir selbständig und ehrlich gegenüber der Nation, dem Land, den Kindern sein. Wir sollen ihnen ein sicheres, wehrhaftes Land hinterlassen, denn das heißt die wichtigsten Prinzipien unseres Staates, und zwar die Prinzipien der territorialen Integrität und der Souveränität, befolgen", unterstrich der ukrainische Staatschef.Die Ukraine wolle nicht nur internationalen Allianzen beitreten, sondern auch die Beziehungen zu anderen Staaten einschließlich der Nachbarländer nach Prinzipien der Gutnachbarschaft gestalten, teilte Juschtschenko mit. "Russland und die Ukraine setzen sich natürlich nicht zum Ziel, ihre Politik gegen jemanden zu richten. Wir gestalten unsere selbständige Innenpolitik und die Außenpolitik der Nation", betonte der ukrainische Präsident. In diesem Kontext erinnerte er sich an die Worte seines russischen Amtskollegen während seines offiziellen Besuchs in Bulgarien am 17. Januar dieses Jahres. Wladimir Putin habe damals erklärt, die russische Seite habe Verständnis dafür, dass Bulgarien Mitglied der NATO und der EU werden wolle, denn das liege im nationalen Interesse, so Juschtschenko. "Meiner Auffassung nach ist das ein gutes Beispiel dafür, dass Nationen, die ihre außenpolitischen Prioritäten auf Grund der nationalen Interessen setzen, zu würdigen sind", hob er hervor. [ russland.RU ]

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