russland.RU berichtet in Wort und Bild aus Russland und über Russland. Ungebunden, unabhängig und überparteilich. Ohne Vorurteile und Stereotypen versucht russland.RU Hintergründe und Informationen zu liefern um Russland, die Russen und das Leben in Russland verständlicher zu machen. Da wo die großen Verlage und Medienanstalten aufhören fängt russland.RU an.


Archiv:
2003   2004   2005   2006   2007   2008   2009   2010   2011   2012   2013


12-12-2007 Ukraine
Ukraine: Janukowitsch verbindet gescheiterte Wahl Timoschenkos mit Ineffizienz der Koalition
Die fehlgeschlagene Abstimmung über die Kandidatur von Julia Timoschenko, Chefin des gleichnamigen Blocks (BJuT), für das Amt des ukrainischen Premierministers hat gezeigt, dass die „Orange“-Koalition nicht lebensfähig ist. Das äußerte der Chef der Partei der Regionen und amtierende Regierungschef, Viktor Janukowitsch, auf seiner Webseite.




Werbung



Die Abgeordneten stimmten am gestrigen Dienstag zweimal über die Kandidatur Timoschenkos ab, doch beide Male fehlte der Premierskandidatin jeweils eine Stimme.

„Das gab der Gesellschaft ein deutliches und verständliches Signal: Es ist vergeblich, auf Stabiliät im Land zu hoffen“, so Janukowitsch.

Der „Orange“-Koalition, bestehend aus BJuT und dem präsidententreuen Block „Unsere Ukraine-Selbstverteidigung des Volkes“, gehören 227 Abgeordnete an. Bei der gestrigen Wahl wurden 225 Stimmen für Timoschenko abgegeben, was eine Stimme zu wenig ist, um sie als Premierministerin zu bestätigen.

Der Koalition zufolge haben die Wahlkarten der Parlamentarier, die für Timoschenko stimmen wollten, nicht funktioniert.

Janukowitsch zufolge muss die Partei der Regionen alles dafür tun, um nicht zuzulassen, dass „die Ukraine in einen Strudel permanenter politischer Krisen hinabgerissen wird“.

Präsident Viktor Juschtschenko hat Julia Timoschenko am Mittwoch wiederholt als neue Ministerpräsidentin zur Wahl nominiert.

Das Parlament hat seine Arbeit heute jedoch noch nicht aufgenommen, da Abgeordnete der Partei der Regionen das Präsidium und die Parlamentstribüne blockiert haben und die Durchführung eines Schlichtungsrates für die Tagesordnung fordern. Gegenwärtig setzen die politischen Kräfte die Konsultationen fort. RIA Novosti

Archiv:
2003   2004   2005   2006   2007   2008   2009   2010   2011   2012   2013