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01-12-2007 Ukraine
Zahl der Verletzten bei Grubenexplosion in der Ukraine auf 52 gestiegen
Die Zahl der Verletzten bei einer schweren Grubenexplosion im ukrainischen Gebiet Donezk ist auf 52 gestiegen, teilte der Pressedienst der Verwaltung des Gebiets Donezk am am Samstag mit.




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Vier Bergarbeiter würden auf einer Intensivstation behandelt, hieß es. Angaben über einen Toten wurden nicht bestätigt. Zuvor hatte der Rettungsdienst vor Ort mitgeteilt, dass sich ein Bergarbeiter schwere Kopfverletzungen zugezogen habe und noch vor der Ankunft der Ärzte gestorben sei.

Der ukrainische Vizeregierungschef Andrej Kljujew führt zurzeit in Donezk eine Sitzung der Krisenkommission der ukrainischen Regierung durch.

Das Unglück ereignete sich am frühen Samstagmorgen in einer Tiefe von etwa 1000 Metern in der Grube Sassjadko - im selben Bergwerk, in dem in der Nacht zum 18. November 101 Bergleute ums Leben gekommen waren. Zum Zeitpunkt der Explosion befanden sich nach offiziellen Angaben 385 Bergarbeiter unter Tage.

Das betroffene Bergwerk Sassjadko zählt zu den größten und wegen der hohen Methangaskonzentration unter Tage auch zu den gefährlichsten Förderstätten der Ukraine. Die ukrainische Bergbauaufsicht hatte die Betreiber anderer Minen im Land aufgefordert, die Sicherheit zu erhöhen.

Weltweit gehören die ukrainischen Kohleminen zu den gefährlichsten überhaupt. Von Januar bis Juli dieses Jahres kamen nach statistischen Angaben mehr als 250 Bergleute bei Grubenunglücken ums Leben, mehr als 6000 erlitten Verletzungen. Hauptursachen sind größtenteils die marode Förder- und Sicherheitstechnik, aber auch Verstöße gegen die Sicherheitsregeln. RIA Novosti

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