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24-10-2007 Ukraine
Großes Interesse für ukrainischen Wirtschaftstag in Magdeburg
Am 8. November veranstalten das Deutsch-Ukrainische Forum e.V. und die InterCom Sachsen-Anhalt GmbH den „Wirtschaftstag Ukraine 2007“ in Magdeburg. Bereits jetzt liegen rund 130 Anmeldungen vor, darunter mehr als 30 ukrainische Unternehmen, die mit potenziellen deutschen Partnern ins Gespräch kommen wollen.

Angeführt wird die offizielle ukrainische Delegation von Wirtschaftsminister Anatolij Kinach, der zugleich auch dem ukrainischen Unternehmerverband USPP vorsteht. Veranstaltungsort ist die IHK Magdeburg.

Weitere Informationen im Internet
www.d-u-forum.de oder telefonisch bei Herrn Thomas Nawrath in der Geschäftsstelle des Deutsch-Ukrainischen Forums e.V. in Magdeburg, Tel. 0391 – 2549823.
„Wir freuen uns außerordentlich über das große Interesse in der Ukraine wie auch in Deutschland“, sagte der Vorsitzende des Deutsch-Ukrainischen Forums, Dieter Steinecke, am Mittwoch in Magdeburg. „Besonders freut mich, dass neben Wirtschaftsvertretern und Verbänden auch Landes- und Bundespolitiker die Bedeutung der Ukraine erkannt haben, und sich künftig für eine Intensivierung der Beziehungen mit dieser aufstrebenden Volkswirtschaft einsetzen wollen“, ergänzte Steinecke. Diese Ansicht teilt auch Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister, Dr. Reiner Haseloff, der die Schirmherrschaft des „Wirtschaftstages Ukraine 2007“ übernommen hat. Seiner Ansicht nach gibt es bspw. noch Nachholbedarf im Bereich der deutschen Direktinvestitionen in der Ukraine. Zudem könnten sich in der verarbeitenden und chemischen Industrie, aber auch in Forschung und Biotechnologien in nächster Zeit große Chancen für die Zusammenarbeit auftun.

Während des ukrainischen Wirtschaftstages am 8.11.2007 gibt es zwei hochrangig besetzte Diskussionsrunden mit deutschen und ukrainischen Experten: Am Vormittag zum Thema „Die Ukraine – Chancen für Sachsen-Anhalts Firmen“ und am Nachmittag zum Thema „Praktische Fragen des Markteintritts in der Ukraine“. Im Anschluss daran gibt es eine Kooperationsbörse, bei der ukrainische und deutsche Firmen direkt das Gespräch miteinander suchen. Neben einer Kiewer Universität und einigen Forschungseinrichtungen nehmen vor allem Metall verarbeitende Unternehmen, Firmen des Energiesektors, des Maschinen- und Anlagenbaus, der Möbel- und Bauwirtschaft sowie zwei Banken und eine führende Versicherung der Ukraine teil.

Zum Abschluss des „Wirtschaftstages Ukraine 2007“ laden die Informations- und Kulturagentur der Ukraine bei der ukrainischen Botschaft (IKAU) und die Magdeburger Galeristin Galina Brieger zur Vernissage in das ArtDepot Magdeburg, Große Diesdorfer Straße 200 a. Diese Veranstaltung in einem früheren Straßenbahndepot ist zugleich der festliche Auftakt für das Sechste Internationale Kunstfestivals in Magdeburg mit 400 Ölgemälden von 60 der besten ukrainischen Künstler. „Da zugleich ein neuer Jahrgang von Forschungsstudenten aus dem ukrainischen Donezk an der hiesigen Otto-von-Guericke-Universität begrüßt werden kann, entwickeln sich Magdeburg und Sachsen-Anhalt zunehmend zu dem Ukraine-Zentrum in Deutschland“, fasst der Vorsitzende des Deutsch-Ukrainischen Forums die jüngsten Entwicklungen zusammen.

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