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21-06-2007 Ukraine
Umfrage in der Ukraine: Vorzeitige Parlamentswahlen bringen keine Krisenlösung
Die für den 30.September 2007 anberaumten vorzeitigen Parlamentswahlen in der Ukraine werden kaum zur Lösung der akuten politischen Krise in der Republik beitragen. Davon zeugen die am heutigen Donnerstag veröffentlichten Ergebnisse der Meinungsumfrage der Gesellschaft "FOM-Ukraina", an der vom 7. bis zum 17.Juni des laufenden Jahres 2000 volljährige UkrainerInnen teilgenommen haben.




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57 Prozent der Umfrageteilnehmer seien der Auffassung, dass die Krise nach den Neuwahlen zur Obersten Rada nicht bewältigt sein werde, hieß es im Bericht der "FOM-Ukraina".

Laut Bericht wird es nach den Rada-Wahlen dieselbe Verteilung der politischen Kräfte im Parlament wie vor den Wahlen geben. Weder die Koalition der nationalen Einheit noch die Oppositionskräfte werden es schaffen, die Verfassungsmehrheit von 300 Mandaten zu erzielen.

27,1 Prozent der befragten ukrainischen Bürger erklärten sich bereit, für die "Partei der Regionen" mit Viktor Janukowitsch an der Spitze zu stimmen. 14,3 Prozent der Befragten waren Anhänger des Julia-Timoschenko-Blocks. 9,2 Prozent der Menschen gaben bekannt, sie würden den pro-präsidialen Block "Unsere Ukraine" unterstützen.

Nach Ergebnissen der Meinungsumfrage können auch der vom Ex-Innenminister der Ukraine, Juri Luzenko, geleitete Block "Selbstverteidigung des Volkes" (4,4 Prozent) und die Kommunistische Partei (rund vier Prozent) mit Sitzen im neuen ukrainischen Parlament rechnen. Die sozialistische Partei der Ukraine werde kaum die Drei-Prozent-Hürde überwinden.

Elf Prozent der Wähler teilten mit, sie wollen gegen alle Kandidaten stimmen. 15 Prozent hatten keine eindeutige Antwort. [itar-tass/russland.RU]

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