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25-11-2004 Ukraine
Experte über die Lage im Zusammenhang mit den Wahlen in der Ukraine
Die Ukraine muss vor jeder auswärtigen Beeinflussung bewahrt werden, damit sie dort selbst klar kommen, erklärte der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit in der Staatsduma, Michail Grischankow, gegenüber RIA Nowosti.

Je schneller "alle Provokationen" gegenüber der Ukraine eingestellt werden, desto schneller werde sich die Lage im Land normalisieren, äußerte er.

"Am meisten verwundert die aggressive Politik, welche die USA und einige Länder Westeuropas betreiben". Grischankow vertritt die Auffassung, dass es inkorrekt sei, die Wahlergebnisse in der Ukraine in Zweifel zu ziehen.

Gleichzeitig meint er, es gäbe einige positive Tendenzen in Bezug auf die Entwicklung der Lage in der Ukraine. "Während der letzten drei Tage ist die Lage nicht schlechter geworden, sondern recht stabil", schätzte er ein. Dennoch, so meint er, ist sie auch weiterhin "sehr beunruhigend".

"Es freut mich, dass Präsident Leonid Kutschma und Viktor Janukowitsch sehr standhaft die Schläge ertragen und auf keine Provokation hereinfallen", erklärte Grischankow.

Er bezeichnete den Abstand von Janukowitsch zu Juschtschenko als nicht sehr groß, doch "ist das Janukowitschs Sieg, und Juschtschenko muss seine Niederlage eingestehen".

"Das Schlimmste wäre, wenn sich das Land in Ost und West spaltet", fügte Grischankow hinzu. (RIA)

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