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24-11-2004 Ukraine
Wahlleitung in Kiew erklärte Janukowitsch zum Gewinner bei Präsidentenwahlen
Die Zentrale Wahlkommission der Ukraine hat erklärt, dass Ministerpräsident Viktor Janukowitsch bei den jüngsten Präsidentenwahlen gewonnen hatte. Beim zweiten Wahlgang hätten für ihn 49,46 Prozent der Wähler gestimmt, während sein Hauptrivale Viktor Juschtschenko 46,61 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen konnte, hieß es am Mittwoch in Kiew.

Für Janukowitsch stimmten insgesamt 15 093 691 und für Juschtschenko 14 222 289 Wähler. 2,31 Prozent bzw. 707 789 Bürger votierten gegen alle Kandidaten.

Ein Beschluss der Zentralen Wahlkommission, Janukowitsch zum gewählten Präsidenten zu erklären, war durch die überwiegende Mehrheit der Kommissionsmitglieder bestätigt worden. Es gab zwei Gegenstimmen. Die Sitzung der Kommission wurde im ukrainischen Fernsehen live übertragen.

Unterdessen forderte Moskau von den Behörden der westukrainischen Stadt Lwow), Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit des Generalkonsulats Russlands und seiner Mitarbeiter „im Zusammenhang mit einer jähen Zuspitzung der Lage um die russische diplomatische Vertretung" zu ergreifen.

„Vor dem Gebäude des Konsulats findet eine Kundgebung der Oppositionsanhänger statt. Es werden Losungen und Aufrufe laut, die für Russland beleidigend sind. Die Arbeit des russischen Konsulats ist im Grunde genommen lahmgelegt", heißt es in einer Mitteilung des Informations- und Presseamtes des russischen Außenministeriums.

Moskau ist der Ansicht, dass die jüngste Entwicklung die Folge einer wilden Kampagne ist, die von führenden Repräsentanten der radikalen Opposition der Ukraine betrieben wird. „Derartige antirussische Aktionen rufen berechtigte Empörung hervor, weil sie gegen allgemein gültige völkerrechtliche Normen verstoßen", heißt es in der Mitteilung. (RIA)

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