Verbrechen totalitärer Regimes müssen verurteilt, zugleich aber ausgewogen bewertet werden. Das äußerte Tigran Torossjan, stellvertretender Vorsitzender der Nationalversammlung Armeniens und Leiter der armenischen Delegation zur Parlamentarischen Versammlung des Europarates (PACE), am Montag in der armenischen Hauptstadt Jerewan.
Er nahm damit Stellung zur jüngsten Resolution über die Verurteilung totalitärer kommunistischer Regimes, die am 25. Januar von der PACE verabschiedet worden war.
"Das Dokument wurde gebilligt, enthält aber mehrere strittige und ungenaue Formulierungen sowie Mängel. So darf man kommunistische und totalitäre Regimes nicht über einem Kamm scheren."
"Die Diskussion über diese Resolution in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates erinnerte eher an einen Krieg zwischen zwei verfeindeten Lagern. Dabei war der Fakt der Annahme der Resolution selbst von ausschlaggebender Bedeutung", zitierte Torossjan die Nachrichtenagentur Novosti-Armenija.
Die von ihm geleitete Delegation habe nicht an der Diskussion über den Resolutionsentwurf teilgenommen, sagte der Parlamentarier.
(RIA)
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