Die traditionelle Konferenz des Digital Radio Mondiale Konsortiums hat vom 16. bis 18. Juni in Moskau stattgefunden. Die russische Metropole war zum ersten Mal Gastgeberstadt der Konferenz. Auf der Tagesordnung standen Entwicklungsaussichten des Digitalfunks. Organisiert wurde die Veranstaltung vom russischen Auslandssender „Golos Rossii" („Stimme Russlands") und dem Unternehmen „Russisches Fernseh- und Radio-Sendenetz".
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Einer Pressemitteilung von „Golos Rossii" zufolge arbeitet das DRM-Konsortium seit 1998 darauf hin, ein einheitliches weltweites Digitalfunk-Standard zu entwickeln und einzuführen. Das Konsortium vereinigt über 75 Radiosender aus verschiedenen Ländern.
Der Vorsitzende des Commercial Committee des DRM, Michel Penneroux, hat die Bemühungen von „Golos Rossii" für den Übergang zum Digitalformat hoch eingeschätzt.
„Dank Ihnen können wir nun Programme von ‚Golos Rossii' mit einer ausgezeichneten FM-Qualität hören. Hoffentlich wird Russland seinen Beitrag zur Entwicklung von Digitalempfängern leisten", so Penneroux.
Der Chef von „Golos Rossii", Armen Oganesjan, sagte, der richtige Zeitpunkt für den Übergang zum Digitalfunk in Russland sei gekommen. Der russische Ministerpräsident Michail Fradkow habe verordnet, Standards dieses Übergangs zu entwickeln und einzuführen.
„In diesem Zusammenhang haben wir das spezialisierte Programm „Digitalfunk" beschlossen. Außerdem wollen wir erwirken, dass der Staat Geldmittel für die Entwicklung des DRM-Standards bereitstellt", so Oganesjan.
Der DRM-Chairman Peter Senger sagte, in Russland werde auf den Übergang zum Digitalfunk aktiv hingearbeitet. Dieser Übergang interessiere nicht nur den Auslandssender, sondern auch andere russische Radiosender.
Gute Aussichten verspricht laut Peter Senger der Empfang von Digital-Radioprogrammen über Mobiltelephone. (RIA)