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26-12-2003 Ticker Verschiedenes
KATASTROPHENSCHUTZMINISTER BERICHTET PUTIN ÜBER BEREITSCHAFT DER RETTUNGSKRÄFTE ZUM ABFLUG NACH IRAN
MOSKAU, 26. Dezember. /RIA "Nowosti"/. Fachleute des russischen Katastrophenschutzministeriums seien bereit, nach Iran abzufliegen, um den Opfern des verheerenden Erdbebens zu helfen, berichtete der Minister Sergej Schoigu dem Präsidenten Wladimir Putin.

„In Ihrem Auftrag meldeten wir unsere Bereitschaft zur Hilfeleistung sowohl bei der UNO als auch bei Teheran. Jetzt warte ich auf den Beschluss der iranischen Behörden", sagte der Minister.

Laut ihm seien insgesamt vier Rettungsabteilungen abflugbereit, denen Hundeführer mit den Spürhunden sowie Rettungsmannschaften angehörten.

Auch die zuständige UNO-Gruppe, die normalerweise als erste den Unglücksort besucht und das Ausmaß der notwendigen internationalen Hilfe einschätzt, sei auch bereit, nach Iran abzufliegen, sagte der Minister, unterstrich Schoigu.

Laut ihm werde die Opferzahl auf 17 000 bis 40 000 geschätzt. Es gehe um nicht offizielle Angaben, präzisierte der russische Minister. Hierbei erinnerte er daran, dass bei einem schweren Erdbeben im iranischen Bam von 1992 17 000 Menschen ums Leben gekommen waren.

Am frühen Freitagmorgen waren im Südosten des Iran zwei kräftige Erdstöße mit der Stärke 6,3 beziehungsweise 5,3 auf der Richterskala registriert.


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