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26-12-2003 Ticker Verschiedenes
MOSKAU VERURTEILT ENTSCHIEDEN ANSCHLAG IN TEL-AVIV
MOSKAU, 26. Dezember (RIA Nowosti). Russland hat den jüngsten Sprengstoffanschlag in Tel-Aviv entschieden verurteilt. Das russische Außenministerium sprach den Angehörigen der Opfer sein tiefempfundenes Beileid aus, teilte sein Informations- und Presseamt am Freitag in Moskau mit.

"Dieses tragische Ereignis ruft große Besorgnis hervor, weil es sich dabei um ein weiteres Glied in der Kette von Terroakten handelt, die in letzter Zeit gefährlich eskalieren. Kurz vor diesem Anschlag hatte die israelische Armee mehrere Operationen im Gaza-Streifen und im Westjordanland durchgeführt, bei denen viele Menschen ums Leben kamen, darunter auch Zivilisten", betonte das russische Außenministerium.

All das untergrabe die ohnehin schon schwache Hoffnung auf die Überwindung der Konfrontation und auf das Vorankommen zum Frieden auf der Grundlage der "Straßenkarte", die nach der Annahme der Resolution 1515 des UN-Sicherheitsrates zu einer konsolidierten Position der internationalen Gemeinschaft mit völkerrechtlichem Status geworden sei.

"Russland ist davon überzeugt, dass die Konfliktparteien alle nur möglichen Schritte unternehmen sollen, um die Gewaltanwendung einzustellen und einen effizienten Dialog mit dem Ziel schnellstmöglich wiederaufzunehmen, nach gegenseitig annehmbaren Lösungen auf dem Gebiet der Sicherheit und beim Vorankommen zur politischen Regelung zu suchen", hieß es.

Am Donnerstag hatte ein Selbstmordattentäter in Tel-Aviv eine Bombe an einer Bus-Haltestelle gezündet. Nach den jüngsten Angaben wurden dabei vier Menschen getötet und 20 verletzt.


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