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04-12-2003 Ticker Verschiedenes
RUSSLANDS PREMIER ÜBER AUSLÄNDISCHE HILFE BEI VERWERTUNG VON RUSSISCHEN ATOM-U-BOOTEN
MOSKAU, 4. Dezember. /RIA „Nowosti"/. Der Premierminister Russlands Michail Kasjanow erachtet die ausländische Hilfe bei der Verwertung von russischen Atom-U-Booten für durchaus angebracht.

„Unlängst hatte die Staatsduma ein wichtiges Abkommen über nukleare und ökologische Sicherheit ratifiziert, wonach Mittel ausländischer Geberstaaten bei der Verwertung vorgesehen werden", sagte Kasjanow bei der Eröffnung der turnusmäßigen Regierungssitzung.

„In Russland schenkt man diesem Problem die Aufmerksamkeit. Aber die Hilfe ausländischer Staaten ist absolut angebracht", sagte der Premier.

Nach seinen Worten ist es notwendig, in Russland etwa 200 Atom-U-Boote zu verschrotten. Dabei ist die Verschrottung von 10 bis 12 Atom-U-Booten im Jahr möglich. „Ende der sowjetischen Periode und Anfang der russischen Periode gab es keine hinreichenden Mittel, um das Problem der Verwertung zu lösen. Erst in letzter Zeit sind solche Möglichkeiten entstanden", sagte Kasjanow.

Er hob hervor, dass das Problem der Verwertung von Atom-U-Booten und Kernreaktoren an Schiffen ein negatives Erbe ist, das die Russische Föderation neben solchen Problemen wie Auslandsschulden und Vorräte an chemischer Waffe übernommen hatte.


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