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27-11-2003 Ticker Verschiedenes
ÜBER DIE HÄLFTE RUSSISCHER BÜRGER LEBT IN GEBIETEN, DIE GEFAHREN TECHNOGENEN TERRORISMUS AUSGESETZT SIND
MOSKAU, 27. November. /RIA „Nowosti"/. Über die Hälfte der Bevölkerung Russlands lebt in Gebieten, die Gefahren technogenen Terrorismus ausgesetzt sind. Das teilte der stellvertretende Minister für Notstandssituationen Russlands (MTschS) Michail Falejew am Donnerstag Journalisten mit

. Nach seinen Worten befinden sich im Lande etwa 2500 Unternehmen chemischer Gefahr, 1500 Objekte der Strahlungsgefahr und über 1500 Objekte hydrotechnischer Gefahr. „Bei Havarien in diesen Objekten wird über die Hälfte der Bevölkerung Russlands betroffen", sagte Falejew.

Seinerseits teilte Valeri Akimow, Leiter des russischen MTschS- Zentrums für strategische Studien, mit, dass allein in chemisch gefährlichen Gebieten Russland über 57 Mio. Menschen und in der 30-km-Zone um die Kernkraftwerke etwa 1 Mio. Menschen leben. Dabei hob er hervor, dass im Falle einer Havarie oder eines Terrorakts in einem Chemiebetrieb der Wirkungsherd 30 Quadratkilometer und die Zahl von Betroffenen etwa 60 000 Personen betragen kann.

Nach MTschS-Angaben wurden auf dem Territorium Russlands in den letzten fünf Jahren 79 Terrorakte verübt, in deren Ergebnis 1048 Personen ums Leben kamen und über 5000 Personen betroffen wurden. Die meisten Diversionsakte wurden unter Anwendung von Sprengstoffen organisiert. Über 80 Prozent der Terrorakte wurden auf dem Territorium des Nordkaukasus verübt.


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