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20-11-2003 Ticker Verschiedenes
SONDEROPERATION ZUR WAFFENABGABE DURCH BEVÖLKERUNG IN DAGESTAN FORTGESETZT
MACHATSCHKALA, 20. November. /RIA-„Nowosti"-Korrespondent Dekabr Bejbutow/. Während der Durchführung der Sonderoperation „Orushije" („Waffen") haben Einwohner Dagestans ab Anfang Oktober bei Abteilungen Inneres eine große Menge von Waffen, Munition und Sprengstoffen freiwillig abgegeben und dafür über 36 Mio. Rubel bekommen.

„Diese Aktion ist in Russland präzedenzlos. Sie ist auf die Gewährleistung der Sicherheit der Bevölkerung, des Friedens und der Ruhe gerichtet", sagte der Vertreter des Innenministeriums der Republik Dagestan Achmed Abubakarow der RIA „Nowosti" gegenüber.

Für alle freiwillig abgegebenen Waffen, Munition und Sprengstoffe bekommen Bürger eine Entschädigung in Geld, sagte er.

Nach Worten Abubakarows wurden mehr als 1 Tonne verschiedenartige Sprengstoffe, 831 175 Patronen unterschiedlichen Kalibers, 52 Kalaschnikow-Maschinenpistolen, 198 Panzerbüchsen und 32 Flammenwerfer freiwillig abgegeben.

Wie der Gesprächspartner der RIA „Nowosti" sagte, hat die Führung des Innenministeriums die Absicht, die Regierung Dagestans um die Verlängerung der Operation „Waffen" bis zum Ende dieses Jahres oder sogar bis zum April 2004 zu bitten.


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