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06-11-2003 Ticker Verschiedenes
ZWEI TOTE BEI EXPLOSIONEN VON MINEN AN TADSCHIKISCH-USBEKISCHER GRENZE
DUSCHANBE, 6. November (von RIA-„Nowosti"-Korrespondentin Lidija Issamowa). Zwei Personen sind bei der Explosion von Minen an der tadschikisch-usbekischen Grenze ums Leben gekommen. Wie Abdurachim Kachcharow, erster Vizeinnenminister Tadschikistans, am Donnerstag mitteilte, wurden drei weitere Personen dabei verletzt.

Nach seinen Angaben hatten Schüler aus dem Dorf Tschilgasi des Rayons Isfarin des Gebiets Sogdi (zwei Kilometer von der tadschikisch-usbekischen Grenze im Nordosten der Republik Tadschikistan) Gerten gesammelt und unabsichtlich den Raum der Grenze betreten.

Wie Wladimir Sotirow, Gesandter des UNO-Generalsekretärs in Tadschikistan, in einem RIA-„Nowosti"-Interview erklärte, „hat das Verminen der tadschikisch-usbekischen Grenze eine eindeutige politische Färbung". „Bei der Lösung des Problems einer Beseitigung der Minen tritt man auf der Stelle", stellte der Diplomat fest.

Die usbekische Seite hatte im August 1999 mit dem Verminen der Grenze mit Tadschikistan begonnen, um angeblich das Eindringen von Guerillas aus der islamischen Bewegung Usbekistans zu verhindern.

Seit dem September 1999 kamen rund 60 zivile Personen aus den Grenzregionen Tadschikistans an der tadschikisch-usbekischen Grenze ums Leben. Rund 50 weitere wurden verletzt.


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