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27-10-2003 Ticker Verschiedenes
TSCHETSCHENISCHER EXTREMIST VOR GESCHWORENENGERICHT
STAWROPOL, 27. Oktober. /RIA-"Nowosti"-Korrespondent Waleri Olijantschuk/. Chussein Asijew, einer der fünf von Georgien an Russland ausgelieferten tschetschenischen Extremisten wird am Montag vor Kreisgericht Stawropol gestellt werden.

Wie RIA "Nowosti" aus der Gerichtskanzlei erfuhr, wurde gegen Asijews ein gesondertes Gerichtsprozess unter Teilnahme der Geschworenen eingeleitet - darauf bestanden der Angeklagte und sein Rechtsanwalt.

Asijew genauso wie seinen vier Komplizen - Raswan Wassitow, Aslan Adajew, Abdul-Wahab Schamajew und Hussein Chadschijew - wird Terrorismus, Grenzverletzung, Waffenschmuggel, Mordanschlag auf Mitarbeiter der Rechtsschutzorgane und Mitgliedschaft in bewaffneten Banditenformationen vorgeworfen. Gegen diese vier letzteren läuft ein ordentlicher Gerichtsverfahren, das ein Richter und zwei Beisitzer führen.

Alle Angeklagten waren Mitglieder einer bewaffneten Bande, die in Tschetschenien aufgestellt worden war und gegen die Anti-Terror-Einheiten der russischen Armee gekämpft hatte.

Am Sommer vergangenen Jahres war die Bande von Georgien in Russland eingefallen und hatte russische Grenzer angegriffen. Bei einem Gefecht wurden acht Grenzpolizisten getötet und sieben weitere verletzt.

Die Bande erlitt schwere Verluste und wurde teilweise zerschlagen, aber einige ihrer Mitglieder konnten sich nach Georgien absetzen. Auf Forderung Moskaus wurden sie wieder nach Russland ausgeliefert.


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