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23-10-2003 Ticker Verschiedenes
DER STELLVERTRETENDE SEKRETÄR DES SICHERHEITSRATES RUSSLANDS ÜBER DIE VON AFGHANISTAN AUS DROHENDE DROGENGEFAHR
MOSKAU, den 23. Oktober. (RIA „Nowosti".) Oleg Tschernow, stellvertretender Sekretär von Russlands Sicherheitsrat, nennt die mit dem Drogentraffic verbundene afghanische Gefahr den größten destabilisierenden Faktor in Zentralasien.

„In Afghanistan werden gegenwärtig nicht nur die traditionellen Kulturen wie Opiummohn und Hanf angebaut, sondern auch neue höchst gefährliche Narkotika entwickelt", erklärte Tschernow am Donnerstag auf einer internationalen wissenschaftlich-praktischen Konferenz über Probleme Zentralasiens.

In diesem Zusammenhang verwies der stellvertretende Leiter des Sicherheitsrates von Russland darauf, dass in Afghanistan in diesem Jahr eine ungewöhnlich hohe Ernte von Opiummohn erwartet werde. „Laut Expertenprognosen wird das Aufkommen an Rohopium in diesem Jahr über 4 000 Tonnen, nach Ansicht einiger anderer Experten sogar bis zu 5 000 Tonnen betragen", sagte Tschernow.

Zu den weiteren ernsten destabilisierenden Faktoren in der zentralasiatischen Region rechnet der stellvertretende Sekretär des russischen Sicherheitsrates die Instabilität der Wirtschaft in den Ländern der Region, die Durchlässigkeit der Grenzen, die beständigen Korruptionsbeziehungen zwischen den Drogendealern, kriminellen Strukturen und kriminalistischen Organisationen und schließlich die merklich gewachsenen Ströme der illegalen Migration.


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