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23-10-2003 Ticker Verschiedenes
POLITISCHE SHOW UM BAU DES DAMMS IN STRASSE VON KERTSCH
MOSKAU, 23. Oktober (von RIA-„Nowosti"-Korr.) Als eine „politische Show" hat Vadim Gustow, Vorsitzender des Föderationsratsausschusses für GUS-Angelegenheiten, die Situation bewertet, die um den Bau des russischen Damms in der Straße von Kertsch entstanden ist.

„Politiker und Medien aus beiden Ländern haben eine politische Show um den Bau des Damms veranstaltet", erklärte Gustow am Donnerstag gegenüber RIA „Nowosti".

„Ukrainische Medien haben in diesem Zusammenhang viel Dreck auf russische Politiker ausgeschüttet", meinte er. Das Problem um den Bau des Damms sei nach seiner Ansicht „erdacht".

Zugleich verwies er auf die große Wichtigkeit einer Abgrenzung zwischen Russland und der Ukraine im Asowschen Meer und in der Straße von Kertsch.

Nach seinen Worten hätten russische Reedereien eine Million US-Dollar für das Passieren der Straße von Kertsch an die Ukraine gezahlt. Außerdem seien Öl- und Gas-Vorkommen im Asowschen Meer entdeckt worden. „Dort, wo es Öl und Gas gibt, riecht es immer schlecht", sagte er.

Nach seiner Ansicht sei die Abgrenzung zwischen beiden Ländern kein einfaches Problem, weil die Ukraine Russlands Vorschlag bisher abgelehnt hatte, das Asowsche Meer als Binnengewässer beider Staaten anzusehen und gemeinsame Unternehmen für die Förderung von Bodenschätzen zu gründen.


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