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20-10-2003 Ticker Verschiedenes
VORSITZENDER DES FÖDERATIONSRATES BEGRÜNDET NOTWENDIGKEIT DES DAMMBAUS IN DER STRASSE VON KERTSCH
MOSKAU, 20. Oktober. /RIA „Nowosti"/. Der Vorsitzende des Föderationsrates Russlands, Sergej Mironow, hat die Absicht, mit seinem ukrainischen Amtskollegen Viktor Litwin, Vorsitzender der Obersten Rada (Parlament), den Status des Asowschen Meeres, und unter anderem die Situation um den Bau des russischen Dammes auf der Tusla-Insel in der Straße von Kertsch, zu besprechen.

Das erklärte Mironow vor Journalisten am Montag und fügte hinzu, dass der Moskau-Besuch einer ukrainischen Delegation mit Litwin an der Spitze in der nächsten Zeit erwartet wird.

Auf die entstandene Situation um den Dammbau eingehend, erklärte der Vorsitzende des Oberhauses des russischen Parlaments, dass der Damm eine rein hydrotechnische Anlage sei. Nach seinen Worten falle die Kertsch-Landzunge der Zerstörung anheim. Die russische Küste werde unterspült. Landwirtschaftliche Nutzflächen und Straßen rutschen ab. Beim Bau des Dammes geht Russland ausschließlich von Erwägungen des Umweltschutzes aus, unterstrich Mironow.

Den Vorsitzenden des Föderationsrates wunderte eine negative Reaktion der ukrainischen Seite auf den Dammbau.

Russland meint, dass das Asowsche Meer ein Binnenmeer Russlands und der Ukraine sein muß, und sich die Bioressourcen und Bodenschätze in gemeinsamer Nutzung befinden müssen. Aber die Ukraine tritt für die Markierung einer gewissen Grenze ein, teilte Mironow mit.

Der Damm werde auf dem russischen Territorium gebaut. Und es sei sonderbar, Vorwürfe zu hören. Wozu müsse man das überhaupt tun, fragte der Vorsitzende des Föderationsrates rhetorisch.


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