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17-10-2003 Ticker Verschiedenes
TRANSKOREANISCHE EISENBAHN GEWINNT KONTUREN
WLADIWOSTOK, 17. Oktober. /RIA-„Nowosti"-Korrespondent Anatoli Iljuchow/. In Chabarowsk (Verwaltungszentrum der größten fernöstlichen Region) wurde ein Forschungszug für topographisch-geodätische und ingenieur-geologische Arbeiten auf der Trasse der künftigen Transkoreanischen Eisenbahn gebildet.

Wie der Leiter der Fernöstlichen Eisenbahn (DWShD) Viktor Popow mitteilte, wird dieser Zug am 23. Oktober nach Nordkorea abfahren.

Über 100 Spezialisten werden im Laufe von 37 Tagen Forschungen auf dem Abschnitt von der russischen Grenzstation Chasan (Primorje-Region) bis zur nordkoreanischen Stadt Najin durchführen.

Vor zwei Jahren waren zwei DWShD-Expeditionen die ganze 800 km lange Einsenbahn von der Station Chasan bis zur Demarkationslinie zwischen dem Norden und dem Süden Koreas durchgefahren und hatten die Voruntersuchung der künftigen Transkoreanischen Eisenbahn vorgenommen, sagte Viktor Popow.

Er hob hervor, dass Deutschland, Italien, Finnland und Japan Interesse für den Bau einer einheitlichen Transkoreanischen Eisenbahn mit dem Anschluß an die russische Transsibirische Eisenbahnmagistrale (Transsib) gezeigt hatten.

Bankiers, Beamte und Geschäftsleute dieser und anderer Staaten prüfen die Frage der Gründung eines internationalen Konsortiums für den Gütertransport auf der Strecke Asien-Europa-Asien im Transit durch Russland. Dieser Weg ist dreimal kürzer als der transozeanische Schiffahrtweg durch den Pazifik, den Indischen Ozean und den Suez-Kanal.

Die Frage des Baus der Transkoreanischen Eisenbahn mit dem Anschluß an die Transsib ist in der Moskauer Deklaration vom 4. August 2001 fixiert.


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