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16-10-2003 Ticker Verschiedenes
ILLEGALES WAFFEN- UND MUNITIONSLAGER IN INGUSCHETIEN ENTDECKT
MOSKAU, 16. Oktober. /RIA "Nowosti"/. Eine große Waffen- und Munitionsmenge wurde am Donnerstag im Rayon Sunsch, Inguschetien (russische an Tschetschenien angrenzende Nordkaukasische Republik), von Mitarbeitern der Verwaltungen des Föderalen Dicherheitsdienstes und des Innenministeriums Inguschetiens gefunden, teilte ein Sprecher im inguschetischen Innenministerium der RIA "Nowosti" am Donnerstag telefonisch mit.

„Das riesige Munitionslager wurde in einem Privathaus in der Staniza Nesterowskaja entdeckt", sagte er.

Im Keller des Hauses, das dem Ortsbewohner Magomed Gadamuri gehörte, lagen sieben Kalaschnikow-Maschinenpistolen, ein Dragunow-Scharfschützengewehr mit vollem Magazin, ein Kalaschnikow-Maschinengewehr, zwei leichte Panzerbüchsen, 16 Panzerabwehr-Lenkraketen, 16 Granaten des Typs WOG-25, eine Panzerbüchse, zwei Unterlauf-Granatwerfer, 13 Zinkkasten mit Patronen verschiedenen Kalibers sowie Munition für ein großkalibriges Maschinengewehr versteckt.

Aus dem Versteck wurden zudem wahhabitische Literatur, eine Videokamera, Schemen und geographische Karten des Südlichen föderalen Bezirks Russlands, 50 Feldflaschen, eine Tasche mit Zündern, ein Funkgerät vom Typ Motorola, rund einhundert elektrische Taschenlampen, 150 Messer mit der Scheide, zwei große Taschen mit selbstgemachten Sprengsätzen, 20 Zelte, 17 Tragetaschen mit Tarnuniform, 15 Funkstationen des Typs Kennwood, 20 Antennen, zwei Taschen mit Universalmessern, 200 Panzerbüchsengranaten und über 8 000 5,45-mm-Patronen sichergestellt. So viel Munition und Sondermittel an einem Ort entdeckten die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes und des Innenministeriums zum erstenmal.

Darüber hinaus seien dort laut dem Innenministerium 55 Ampullen mit unbekannter Flüssigkeit ausländischer Herkunft vorgefunden, die Experten zur Begutachtung vorgelegt wurden.

Auch befanden sich im Versteck Computertechnik in großer Anzahl, darunter drei Notebooks, und diverse Militärmunition.

„Es ist nicht auszuschließen, dass das Lager Mitgliedern der bewaffneten Banditenformationen gehörte", sagte der Sprecher.


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