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06-10-2003 Ticker Verschiedenes
RUSSLAND KANN OSZE UM VERLÄNGERUNG DER FRISTEN ERSUCHEN
OTTAWA, 6. Oktober. /RIA-„Nowosti"-Sonderberichterstatter/. Russland kann die OSZE um die Verlängerung der Fristen der Rückführung seines militärischen Geräts aus Transnistrien ersuchen, erklärte der Verteidigungsminister der RF, Sergej Iwanow, vor Journalisten, die ihn bei seinem Kanada-Besuch begleiten.

Wenn wir die Fristen werden nicht einhalten können, was möglich ist, so werden wir diese Frage in der OSZE aufwerfen, sagte der Minister.

Russland muß die Rückführung seines militärischen Geräts aus Transnistrien bis zum Ende 2003 abschließen.

Nach Worten Iwanows ist die russische Seite bereit, die Technik und anderes militärisches Gerät rechtzeitig zurückzuführen. Um das aber zu verwirklichen, ist auch der politische Wille jener notwendig, die im eigenlichen Sinne des Wortes den Schlagbau aufziehen und grünes Licht geben müssen.

Iwanow erinnerte daran, dass der Stützpunkt in Transnistrien, den wir aus den sowjetischen Zeiten übernommen haben, der größte in Europa ist. Dort war eine große Menge von Waffen, Technik, Ausrüstung usw. konzentriert. Und all das muß man abtransportieren. In den letzten drei Jahren haben wir versucht, dies gewissenhaft zu tun. Aber nach der Abfertigung eines neuen Militärzuges wurden jedes Mal neue Forderungen gestellt, auf die Gleise Betonblocks hingelegt und die Erfüllung unserer Absichten sabotiert. In der ersten Hälfte dieses Jahres gab es eine Periode, da es uns gelungen war, noch zehn Militärzüge abzufertigen. Und heute können wir das nicht tun, sagte Iwanow. Die Ursache ist offensichtlich: Tiraspol (Hauptstadt Transnistriens) sträubt sich dagegen. Sie verstehen selbst, dass wir irgendwelche militärischen Aktionen nicht vornehmen werden. In Transnistrien befinden sich OSZE-Beobachter, die all das mit ihren eigenen Augen sehen.


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