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02-10-2003 Ticker Verschiedenes
KATASTROPHENSCHUTZMINISTER SCHOIGU IN REGION ALTAI ABGEREIST
MOSKAU, 2. Oktober (von RIA-„Nowosti"-Korr.) Russlands Katastrophenschutzminister Sergej Schoigu ist am Donnerstagmorgen in die Region Altai abgereist, um dort Hilfe bei der Überwindung von Folgen des jüngsten Erdbebens zu organisieren.

Durch das Erdbeben in der Republik Altai, wo sich die Grenzen Chinas, Kasachstans und Russlands treffen, waren 1 889 Wohnhäuser beschädigt worden, die 7 371 Einwohner zählten. Beschädigt wurden außerdem 25 Schulen, 16 Krankenhäuser, 12 Sozialobjekte und sieben Kesselräume.

Besonders kompliziert ist die Lage im Rayon Kosch-Agatsch im Hochgebirge, wo rund 2 000 Personen obdachlos geworden sind, sowie im Dorf Aktasch des Rayons Ulagan. Durch das Erdbeben wurden die Stromversorgung gestört und mehrere Straßen beschädigt.

Nach Angaben des Katastrophenschutzministeriums waren seit dem 27. September mehr als 200 Erdstöße in der Altai-Region registriert worden, elf davon der Stärke 3,5 auf der Richter-Skala.


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