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07-08-2003 Ticker Verschiedenes
GUS-EXEKUTIVSEKRETÄR: NUR 20 PROZENT RAUSCHGIFT WERDEN AN GUS-GRENZEN BESCHLAGNAHMT
MOSKAU, 6. August (von RIA-„Nowosti"-Korr.) Nur 15 bis 20 Prozent von Rauschgift, das in den GUS-Raum eingeschleust wird, kann an der Grenze beschlagnahmt werden. Das stellte Juri Jarow, Vorsitzender des Exekutivkomitees und Exekutivsekretär der Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS), gegenüber RIA „Nowosti" fest.

Der Rauschgiftmarkt werde in erster Linie durch den Heroin- und Opium-Schmuggel aus Afghanistan aufgefüllt.

„2003 wird dort eine Rekordernte von Rohopium erwartet", stellte er fest.

In diesem Zusammenhang verwies Jarow auf die Notwendigkeit, die Schmuggelkanäle über die Südgrenzen der GUS-Länder von Afghanistan aus abzuschneiden. „Hier ist eine zielgebundene Hilfe der UNO und in erster Linie der Länder Europas notwendig, in die der Rauschgifttraffic weiter läuft", meinte der GUS-Exekutivsekretär.

Nach seinen Worten unternehmen Rechtsschutzorgane der Gemeinschaftsländer bi- und multilaterale Sonderaktionen, die auf präventive Maßnahmen bzw. auf eine Unterbindung der Aktivitäten der transnationalen Gruppierungen gerichtet sind, welche illegalen, Waffen- und Rauschgiftumsatz betreiben sowie sich mit der illegalen Migration beschäftigen.


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